Klaas: Vicky Leandros, was reizt dich daran zu sagen komm, jetzt gehe ich noch einmal ins Katzenkostüm?

Ja, ich mache ja so 60 bis 70 Konzerte pro Jahr. Und das reizt mich auch, das Publikum, das Ganze. Aber diese Show hat mich von Anfang an gereizt. Ich habe vorher ja erzählt, dass ich sie sah und sagte hey, wenn überhaupt, dann willst du in diese Show.

Ich bin ein neugieriger Mensch weiterhin. Ich möchte etwas sehen, erleben, erfahren, ich muss sagen, dass war eine unglaubliche Erfahrung, eine völlig andere Welt. Sobald ich diese Maske auf hatte, war ich nicht mehr ich selbst. Ich konnte auch nicht mehr wirklich zu mir wiederfinden. Es hieß, verstell doch die Stimme. Dann habe ich die Stimme verstellt, aber das ging auch irgendwie nicht gut.

Wie traurig bist du, dass du jetzt schon rausgeflogen bist? Gibt es da auch ein bisschen Argwohn?

Ich hätte mich gefreut, weiterzumachen. Aber auf der anderen Seite war ich die Maske auch ein bisschen leid. Es ist ganz okay. Aber ich muss sagen, in dieser so schwierigen Zeit, in der wir jetzt sind, so eine fantastische Sendung aufzubauen und zu bringen, wie ihr sie macht, das ist einfach großartig!

Wen musstest du alles anlügen?

Alle musste ich anlügen. Meine Kinder, wenn die mich sehen, die werden nie mehr mit mir sprechen. Ich habe auch engste Freunde angelogen und gesagt, ich bin bei irgendwelchen Aufnahmen in Berlin. Das Lügen hat nicht so großen Spaß gemacht.

Im Clip: Das ganze Interview mit Vicky Leandros

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