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Halsweh statt Sonnenbrand

Coronazahlen steigen: Wie groß ist die Gefahr einer neuen Welle?

  • Aktualisiert: 09.07.2024
  • 17:14 Uhr
  • Valentin Schrodin
Eine Frau steigt mit FFP2-Maske in eine Trambahn ein.
Eine Frau steigt mit FFP2-Maske in eine Trambahn ein.© Tobias Hase/dpa

Droht eine neue Coronawelle im Sommer? Aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen einen Anstieg von Covid-19-Infektionen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschlandweit steigt aktuell die Zahl von Coronafällen.

  • Dabei liefern Klärwerke dem Robert-Koch-Institut wichtige Daten über die Virenlast im Abwasser.

  • Die aktuelle Variante JN.1-Sublinie KP.3 stellt allerdings nur ein geringes Gesundheitsrisiko dar.

Die Nase ist verstopft. Vielleicht ist es eine Allergie? Oder doch Covid? Die Corona-Pandemie scheint nur noch eine ferne Erinnerung. Doch zwischen all den Hitzewellen rollt offenbar auch eine neue Coronawelle auf Deutschland zu. 

Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Daten zeigen einen Anstieg von mit Covid-19 Infizierten. Auch andere Erkrankungen der Atemwege, wie beispielsweise Schnupfen, Grippe und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) sind, verglichen mit dem letzten Jahr, auf einem hohen Niveau.

Im Video: Corona-Fälle auf Mallorca steigen drastisch an

Laut "MDR Wissen" gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge. Denn ferienbedingt gehen die meisten Atemwegskrankheiten, von denen Rhinoviren, also Schnupfen, circa ein Drittel ausmachen, zurück. Nur die Anzahl der Coronafälle steigt. Hier ist die JN.1-Sublinie KP.3 die vorherrschende Variante, von der laut WHO jedoch nur ein geringes Risiko für die Gesundheit ausgeht.

Da allerdings wenig getestet wird, weil es seit Frühjahr 2023 keine Testpflicht mehr gibt, können noch weitere Varianten von Interesse (VOI) hinzukommen. Doch auch ohne Tests kommt das RKI an verlässliche Daten. Denn eine Meldepflicht für Coronafälle bleibt weiterhin bestehen. Dazu kommt, dass das RKI auf die Daten von circa 150 Klärwerken zugreifen kann, anhand derer sich die epidemiologische Lage oft schneller einschätzen lässt.

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Droht mit dem Ferienende eine neue Coronawelle?

Ob die Zahlen zum Ende der Ferienzeit weiter ansteigen, ist aktuell schwer abzuschätzen, da Viren sich sehr dynamisch, und von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig, verbreiten. Informationen der "Zeit" zufolge, sei eine neue Impfkampagne aber derzeit nicht geplant. Zum einen wegen der niedrigen Fallzahlen und zum anderen wegen der guten Verfügbarkeit von Impfstoffen.

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