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Überschwemmungen und Hangrutsche

"El Niño": Wetterphänomen trifft auf Chile und hinterlässt Verwüstung

  • Veröffentlicht: 28.06.2023
  • 13:37 Uhr
  • Clarissa Yigit
In Chile haben schwere Regenfälle für Überflutungen gesorgt. Zwei Menschen seien von umstürzenden Bäumen erschlagen worden.
In Chile haben schwere Regenfälle für Überflutungen gesorgt. Zwei Menschen seien von umstürzenden Bäumen erschlagen worden.© Foto: Lukas Solis/Agencia Uno/dpa

Das Wetterphänomen "El Niño" hat nun auch Chile erreicht. Fünf Regionen seien bereits zu Katastrophengebieten erklärt worden.

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Tagelang habe es in Chile geregnet, wobei zahlreiche Flüsse über die Ufer getreten, Bäume umgestürzt und Hänge abgerutscht seien. Auch wurden viele Straßen unpassierbar. Fünf der 16 Regionen Chiles seien bereits zu Katastrophengebieten erklärt worden.

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Ausmaß der Verwüstungen

Diese schweren Überschwemmungen sorgten in dem südamerikanischen Land auch dafür, dass rund 12.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten wurden. Circa 1.500 Häuser seien zerstört worden; 3.000 beschädigt.

In einigen Gegenden wurden Evakuierungen angeordnet. Zudem suchten etwa 1.600 Menschen Zuflucht in Notunterkünften, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf Angaben des chilenischen Katastrophenschutzes am Dienstag (27. Juni). Außerdem seien zwei Menschen von umgestürzten Bäumen erschlagen worden, vier würden immer noch vermisst.

Staatspräsident Gabriel Borić sagte am Sonntag (25. Juni) in einer Ansprache nach einem Besuch einer Notunterkunft in der Gemeinde Coltauco, dass in manchen Gegenden zuletzt soviel Regen gefallen sei, wie seit 30 Jahren nicht mehr.

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El Niño breitet sich aus

Die Wetterbedingungen verschieben sich aufgrund von veränderten Luft- und Meeresströmungen weltweit durch "El Niño". So würden sich in Südostasien und Ostaustralien Dürren und Waldbrände häufen; in Teilen Afrikas und Südamerikas dagegen würden die Überschwemmungen zunehmen.

Fernando Santibáñez, Meteorologe der Universität "San Sebastián" habe dem Radiosender Bio Bio gesagt: "Dieser Regen ist das erste Zeichen, dass das Wetterphänomen 'El Niño' jetzt auch Chile erreicht. Es existiert bereits seit über einem Monat in Kolumbien, Ecuador und Peru und dringt weiter nach Süden vor". Es handele es sich um eine sehr typische "El-Niño"-Front, die vom Ozean senkrecht auf chilenisches Gebiet treffe.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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