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Ukraine-Krieg

Kampfroboter: Russland schickt Wunderwaffe in Donbass

  • Aktualisiert: 03.02.2023
  • 16:32 Uhr
  • Stefan Kendzia

Die Wunderwaffe "Marker" ist angeblich einsatzbereit und soll dank Künstlicher Intelligenz ganz neue Maßstäbe im Kriegseinsatz mit der Ukraine setzen. Experten zweifeln die Fähigkeiten des groß angekündigten Kampfroboters allerdings an.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Kampfroboter "Marker" soll Wunderwaffe sein.

  • Fünf Modelle stehen für ihren Einsatz bereit.

  • Experten zweifeln Marker-Fähigkeiten allerdings an.

Seit Jahren wird in Russland an einer neuen Wunderwaffe getüftelt. Jetzt sollen insgesamt fünf Kampfroboter des Typs "Marker" fertiggestellt sein. Vier davon gehen laut "NTV" in die Ukraine und werden nun für den Einsatz an der Front in Donbass vorbereitet. 

Kampfroboter mit Wunderkräften?

Der "Marker" ist nicht mit einer Besatzung ausgestattet, sondern fährt und arbeitet autonom. Er soll eigenständig Ziele in bis zu 15 Kilometern Entfernung ausmachen und zerstören können. Zusätzlich kann der "Marker" mit Hilfe Künstlicher Intelligenz sogar Unterscheidungen treffen, ob es sich um einen Abrams- oder Leopard-Panzer handelt. Ebenso soll er Zivilpersonen und Militärs erkennen können.

Samuel Bendett, US-Militärexperte, schätzt die Fähigkeiten der russischen Wunderwaffe deutlich nüchterner ein. Sie soll lediglich eine Propaganda-Show sein. Und von einem Panzerkiller kann auch nicht die Rede sein - schließlich sei die Technologie noch in der Anfangsphase. Laut "Newsweek" ist Bendett zusätzlich der Meinung, dass die "Marker" wahrscheinlich nicht auf die sehr komplexe Umgebung in einer Kampfzone der Ukraine einsatzbereit sein.

  • Verwendete Quellen:
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