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Wegen Protesten

Nächster Angriff? Russland droht Georgien mit Krieg

  • Aktualisiert: 13.03.2023
  • 17:00 Uhr
  • Max Strumberger

Greift Russland bald das nächste Nachbarland an? Angesichts der Proteste gegen die prorussische Regierung in Georgien hat Moskau an das kleine Nachbarland eine eindringliche Warnung geschickt. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Wochen gibt es in Georgien Proteste gegen die Regierung.

  • Sollte diese gestürzt werden, könnte dem Land ein ähnliches Schicksal wie der Ukraine drohen, warnt Moskau.

  • Bereits 2008 hatte Russland gegen Georgien Krieg geführt.

Russland hat seinem südlichen Nachbarland Georgien indirekt mit Krieg gedroht.

„Die Proteste gegen das Gesetz über 'ausländische Agenten', die in Tiflis ausgebrochen sind, führen zu Forderungen nach dem Rücktritt der Regierung. Wir empfehlen dem georgischen Volk, sich an eine ähnliche Situation in der Ukraine im Jahr 2014 zu erinnern und daran, wozu sie letztendlich führte!", twitterte die Kreml-Vertretung auf der Krim.

Eine unverhohlene Drohung, dass Russland auch in Georgien einmarschieren könnte. 2014 stürzte die Ukraine den prorussischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. In der Folge besetzte Russland 2014 die Krim und überfiel am 24. Februar 2022 die Ukraine.

Bereits 2008 führte Russland Krieg gegen Georgien

Es wäre nicht das erste Mal, dass Russland Georgien angreift: Bereits 2008 führte Russland Krieg gegen das kleine Nachbarland. In der Folge hatten sich die prorussischen Regionen Südossetien und Abchasien von Georgien abgespalten.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sendete am Freitag (10. März) im russischen Fernsehen ebenfalls eine eindringliche Warnung:

Mir scheint, dass alle Länder rund um die Russische Föderation ihre eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen sollten, wie gefährlich es ist, einen Weg in Richtung (...) der Interessenzone der Vereinigten Staaten einzuschlagen.

Lawrow im russischen Fernsehen

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Georgien sieht Zukunft im Westen

In Georgien waren zuletzt Tausende Menschen gegen den prorussischen Kurs der Regierung auf die Straße gegangen. Viele Bürger:innen fordern einen prowestlichen Kurs und wollen, dass das Land der EU und NATO beitritt.

  • Verwendete Quellen:
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