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Großer Erfolg für deutschen FIlm

Oscars 2023: "Im Westen nichts Neues" vierfach ausgezeichnet

  • Aktualisiert: 13.03.2023
  • 14:07 Uhr
  • Anne Funk

Deutschland darf sich über einen weiteren Oscar-Erfolg freuen: "Im Westen nichts Neues" ist in der Nacht zum besten internationalen Film gekürt worden, auch drei weitere Awards durfte das Antikriegsdrama für sich verbuchen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht wurden in Los Angeles zum 95. Mal die Oscars verliehen.

  • Großer Abräumer war der Science-Fiction-Actionfilm "Everything Everywhere All at Once".

  • Der deutsche Film "Im Westen nichts Neues" wurde insgesamt viermal ausgezeichnet.

Zum 95. Mal wurden am Sonntagabend (12. März) in Hollywood die Academy Awards verliehen, neben viel Glanz und Glamour auf dem diesmal champagnerfarbenen Teppich wurde auch deutsche Filmgeschichte geschrieben.

Die deutsche Produktion "Im Westen nichts Neues" wurde insgesamt viermal ausgezeichnet, nachdem sie mit neun Nominierungen ins Rennen gegangen war. Neben dem Oscar für die beste Kamera, das beste Szenenbild und die beste Filmmusik sicherte sich die Literaturverfilmung den Preis für den besten internationalen Film. Damit ist es erst der vierte Film aus Deutschland, der in dieser Kategorie gewinnen konnte.

Unglaublich, der Film "Im Westen Nichts Neues" überzeugt in vier Kategorien, erfahre hier gegen welche Filme er sich in den Kategorien bester internationaler Film, beste Kamera, beste Filmmusik und bestes Szenenbild durchgesetzt hat.

Vier Oscars für Remarque-Verfilmung

"Oh Gott, das bedeutet uns so viel", bedankte sich Regisseur Edward Berger bei seinem Team und seiner Familie. Sein Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque basiert, war insgesamt neunmal, darunter auch für die Kategorie "Bester Film", nominiert - das schaffte kein deutscher Film zuvor. Er musste sich aber gegen eine andere Produktion geschlagen geben.

Abräumer des Abends war nämlich der Science-Fiction-Actionfilm "Everything Everywhere All at Once", der nicht nur als bester Film ausgezeichnet wurde, sondern insgesamt sieben Auszeichnungen bekam. So gewann Michelle Yeoh als beste Hauptdarstellerin, Jamie Lee Curtis wurde als beste Nebendarstellerin geehrt, Ke Huy Quan als bester Nebendarsteller und Daniel Kwan und Daniel Scheinert für die beste Regie. 

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Spitze gegen Will Smith

Die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller ging an Brendan Fraser für seine Leistung in Darren Aronofskys Drama "The Whale".

Moderator der 95. Verleihung war in diesem Jahr Jimmy Kimmel, der während der Show auch auf den Eklat des vergangenen Jahres anspielte. Damals hatte Will Smith Moderator Chris Rock wegen eines Witzes über Smith' Frau auf der Bühne geohrfeigt und wurde trotzdem als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

"Also wir haben strenge Richtlinien", so Kimmel zu Beginn des Abends. Wenn diesmal jemand gewalttätig werde - bekomme er den Oscar für den besten Darsteller.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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