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Cyber-Angriff

Pro-russische Hacker attackieren offenbar NATO

  • Aktualisiert: 13.02.2023
  • 14:01 Uhr
  • Julian Ragauskas

Cyberkriminalität auf höchster militärischer Ebene: Das NATO-Hauptquartier für Spezialoperationen wurde von Hackern attackiert. Diese konnten für mehrere Stunden die Seiten der internationalen Organisation lahmlegen. Stecken Pro-russische Hacker dahinter?

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die NATO wurde wohl Opfer eines massiven Hackerangriffs.

  • Zeitweise war die Internetseite des NATO-Hauptquartiers für Spezialoperationen nicht erreichbar.

  • Es wird stark davon ausgegangen, dass pro-russische Hacker dafür verantwortlich waren.

Die NATO ist am Sonntag (12. Februar) Ziel eines Hackerangriffs geworden. Eine Sprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sich Cyberexperten des Verteidigungsbündnisses aktiv mit einem Vorkommnis befassten, das mehrere Websites beeinträchtige.

Spezialoperationen-Hauptquartier attackiert

Zuvor hatte es bereits in sozialen Netzwerken wie Twitter geheißen, dass pro-russische Aktivisten unter anderem die Internetseite des NATO-Hauptquartiers für Spezialoperationen (NSHQ) attackierten. Sie war zeitweise nicht zu erreichen.

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Gruppierung Killnet verantwortlich?

Als Beteiligte an dem Angriff wurden unter anderem die russische Hackergruppierung Killnet genannt. Die Gruppe wurde zuletzt auch mit Attacken gegen Internet-Präsenzen des Bundestages, der Polizei und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Deutschland in Verbindung gebracht.

Die NATO machte zunächst keine weiteren Angaben zu dem Vorfall. Die Sprecherin sagte, das Bündnis habe es regelmäßig mit Cybervorfällen zu tun und nehme das Thema Cybersicherheit sehr ernst.

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