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Laut Opposition

Drohnenangriff: Russisches Militärflugzeug offenbar bei Anschlag in Belarus zerstört

  • Aktualisiert: 27.02.2023
  • 08:29 Uhr
  • Lena Glöckner
Ein russisches Militärflugzeug wurde in Belarus von Partisanen zerstört (Symbolbild).
Ein russisches Militärflugzeug wurde in Belarus von Partisanen zerstört (Symbolbild).© REUTERS

In Belarus soll ein russisches Flugzeug bei einem Sabotageakt zerstört worden sein. Nach Angaben der Exilopposition wurde die Maschine nahe Minsk in die Luft gesprengt.

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Ein russisches Militärflugzeug vom Typ A-50 ist nach Angaben von belarussischen Partisanen und Mitgliedern der Exilopposition bei einem Drohnenangriff auf einem Flugplatz in Belarus nahe der Hauptstadt Minsk beschädigt worden. "Das waren Drohnen. Die Teilnehmer der Operation sind Belarussen", zitiert der polnische Sender Belsat eine Erklärung des Leiters der belarussischen Anti-Regierungsorganisation Bypol, Aliaksandr Azarau. "Sie sind jetzt in Sicherheit, außerhalb des Landes."

Im Video: Geheimpapier - Russland will sich offenbar Belarus einverleiben.

Front- und Mittelteil des Flugzeugs sowie die Radarantenne seien durch zwei Explosionen bei dem Angriff auf dem Luftwaffenstützpunkt Machulischtschi zerstört. Ein Berater der ins Exil geflohenen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja bezeichnet den Anschlag auf Twitter als erfolgreichsten Sabotageakt seit Anfang 2022. 

Russland darf Belarus als Ausgangspunkt nutzen

Die Berichte ließen sich zunächst nicht sofort unabhängig überprüfen. Die Verteidigungsministerien Russlands und Belarus' reagierten nicht sofort auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist ein enger Verbündeter von Wladimir Putin. Zwar nimmt Belarus noch nicht direkt an der russischen Offensive in der Ukraine teil, seit Wochen mehren sich aber die Befürchtungen, das Land könnte zur direkten Kriegspartei werden. Zudem hatte Lukaschenko den russischen Truppen erlaubt, sein Territorium als Ausgangspunkt für Einsätze in der Ukraine zu nutzen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
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