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Großeinsatz der Polizei

Sechs Menschen in Klinik gebracht: Reizgas-Attacke in Regionalbahn in Leipzig

  • Veröffentlicht: 01.12.2023
  • 03:20 Uhr
  • Rebecca Rudolph
Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Möckern, nachdem in einer Regionalbahn Reizgas versprüht wurde.
Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Möckern, nachdem in einer Regionalbahn Reizgas versprüht wurde. © Ehl Media/Erik-Holm Langhof/EHL Media/Erik-Holm Langhof/dpa

Weil in einer Regionalbahn in Leipzig Reizgas versprüht worden ist, haben mehrere Passagiere Atemnot erlitten. Sechs Personen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In einer Regionalbahn in Leipzig versprühten unbekannte Reizgas und verletzten damit sechs Passagiere.

  • Der Vorfall zog einen Großeinsatz nach sich.

  • Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Durch eine Reizgas-Attacke erlitten mehrere Passagiere einer Regionalbahn in Leipzig am Donnerstagabend (30. November) Atemnot. Der Vorfall zog einen Großeinsatz nach sich. Der Zug war wegen des Vorfalls im Stadtteil Möckern stehen geblieben, berichtete die Deutsche Presse-Agentur.

"Da man zunächst nicht genau wusste, wie viele Fahrgäste sich der Bahn aufhielten und wie viele Verletzte es gab, wurde zur Sicherheit ein sogenannter 'Massenanfall an Verletzten' ausgerufen – die höchstmögliche Alarmstufe mit vielen Beteiligten", erklärte Jens Damrau, Sprecher der Bundespolizei gegenüber BILD.

Dutzende Fahrgäste mussten die Regionalbahn verlassen und auf einen Ersatzzug warten.
Dutzende Fahrgäste mussten die Regionalbahn verlassen und auf einen Ersatzzug warten.© Martin Schutt/dpa/Symbolbild

Sechs Menschen wurden verletzt

Demnach eilten 13 Rettungswagen und 14 Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht zum Bahngleis. Hinzu kamen mehrere Beamte der Bundes- und Landespolizei sowie eine Gefahrenstoffeinheit. 

Sechs Fahrgäste wurden so schwer verletzt, dass sie mit Atemproblemen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Jens Damrau, Polizeisprecher

In Schutzanzügen versuchten die Feuerwehrleute, den Stoff zu identifizieren und belüfteten die Bahn. Die Regionalbahn war an dem Abend nicht mehr einsatzbereit. Die Fahrgäste mussten schließlich mit einem Ersatzzug weiterfahren.

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Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Laut Polizeiangaben konnte noch nicht festgestellt werden, was für ein Stoff im Regionalzug ausgetreten ist. Es sei möglich, dass er sich in der Luft verflüchtigt habe. Es gebe Hinweise, dass Jugendliche zuvor mit chemischen Stoffen im Zug hantiert haben könnten. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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