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Erster Besuch seit Kriegsbeginn

Ukraine-Krieg: Joe Biden überraschend in Kiew eingetroffen

  • Aktualisiert: 20.02.2023
  • 14:31 Uhr
  • Anne Funk

Joe Biden ist überraschend zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Offiziell war lediglich eine Reise des US-Präsidenten nach Polen geplant.

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US-Präsident Joe Biden ist am Montag (20. Februar) überraschend zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Angekündigt war lediglich eine Reise nach Polen, der Präsident war am Vormittag dann aber mit seiner Delegation zunächst in Kiew angekommen. Dort traf er auf Wolodymyr Selenskyj. Der ukrainische Präsident und Joe Biden gedachten gemeinsam der Gefallenen in der Ukraine. 

Es ist der erste Besuch für Joe Biden seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor rund einem Jahr, als Präsident ist er noch nie in der Ukraine gewesen. Die Reise wurde aus Sicherheitsgründen bis zuletzt geheim gehalten. In den vergangenen Wochen hatte es bereits Spekulationen gegeben, dass Biden seine Reise nach Polen auch mit einem Besuch in der Ukraine verbinden könnte. Mehrfach hatte das Weiße Haus aber mitgeteilt, dass dies nicht geplant sei. Allerdings werden Reisen von hochrangigen Politiker:innen in Krisengebiete häufig bis zum letzten Moment geheim gehalten. 

Besuch mit Symbolwert

Dass der Besuch so kurz vor dem ersten Jahrestag des Angriffskrieges am 24. Februar stattfindet, hat hohen Symbolwert und ist ein Zeichen der Unterstützung des mächtigsten und wichtigsten Verbündeten. Die USA haben der Ukraine zugesichert, ihr auch langfristig und so lange es nötig ist, beizustehen. Dies sollte die Kernbotschaft von Bidens Besuch in Polen sein, nun hat er sie Selenskyj persönlich überbracht.

Für die kommenden zwei Tage sind Gespräche in der polnischen Hauptstadt Warschau geplant. So seien laut Angaben des Weißen Hauses ein Treffen mit Präsident Andrzej Duda als auch eine Rede Bidens vor dem Warschauer Königsschloss geplant. Am Mittwoch wolle der US-Präsident mit Vertreter:innen weiterer europäischer NATO-Staaten zusammenkommen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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