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Russland

Wagner-Chef Prigoschin will Präsident der Ukraine werden

  • Aktualisiert: 13.03.2023
  • 17:02 Uhr
  • Max Strumberger
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Wagner-Chef Prigoschin werden schon länger politische Ambitionen nachgesagt. Jetzt hat sich der russische Unternehmer dazu geäußert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In der russischen Elite wird der Machthunger von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin von vielen als Bedrohung gesehen.

  • Jetzt hat der russische Unternehmer betont, als Präsident kandidieren zu wollen.

  • Allerdings nicht in Russland.

Die russische Söldnertruppe Wagner braucht nach Angaben ihres Chefs Jewgeni Prigoschin pro Monat 10.000 Tonnen Munition für den Kampf um die Stadt Bachmut im Osten der Ukraine.
Prigoschin forderte in einem veröffentlichten Video mit Nachdruck die Lieferung von Artilleriegeschossen und Patronen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Das Video zeigt ihn angeblich auf dem Dach eines Hauses der weitgehend zerstörten Stadt, die von ukrainischen Truppen gehalten wird. Prigoschin verkündete: "Wir werden siegen."

Prigoschin will gegen Selenskyj antreten

Der Wagner-Chef versicherte, niemand in Moskau müsse Bedenken haben, dass er politische Ambitionen hege. Deshalb sollten ihm auch ohne Vorbehalte die geforderten Mengen Munition geliefert werden. Dann stellte sich der 61-Jährige für "eine wichtige Ankündigung" auf. Er wolle nächstes Jahr bei der Präsidentenwahl kandidieren - allerdings nicht wie zeitweilig gemutmaßt in Russland, sondern "in der Ukraine". Er werde gegen Amtsinhaber Wolodymyr Selenskyj und dessen Vorgänger Petro Poroschenko antreten. Der Wagner-Chef ist berüchtigt dafür, sich über seine Gegner lustig zu machen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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