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Trotzt selbst Atomkrieg

"Weltuntergangsflugzeug" aus USA in Europa gelandet

  • Veröffentlicht: 03.03.2023
  • 10:56 Uhr
  • Stefan Kendzia
Die USA haben eine E-6B Mercury - bekannt auch als „Weltuntergangsflugzeug“ - nach Europa geschickt.
Die USA haben eine E-6B Mercury - bekannt auch als „Weltuntergangsflugzeug“ - nach Europa geschickt.© REUTERS

Die USA haben eine E-6B Mercury nach Europa geschickt. Das Langstreckenflugzeug ist auch als "Weltuntergangsflugzeug" bekannt und ist nur eines von mehreren Fliegern, die im Ernstfall einen Atomkrieg überstehen sollen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • USA lässt Weltuntergangsflugzeug in Europa landen.

  • Die Maschine erlaubt es dem US-Präsidenten, auch im Falle eines Atomkriegs, politisch handlungsfähig zu sein.

  • Auch Russland ist im Besitz von "Weltuntergangsflugzeugen".

Bestens gewappnet für die Apokalypse: Die USA haben einen ihrer Weltuntergangsflieger in Europa landen lassen. Entwickelt wurde die Maschine, um auch im Falle eines Atomkriegs politisch handlungsfähig zu sein. Der Präsident der USA könnte folglich trotz eines Atomkriegs das Kommando aus der Luft übernehmen, so das "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

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Apokalypse-Flieger gelandet

Die E-6B Mercury ist gelandet. Die Ankunft des "Weltuntergangsfliegers" auf Island wurde direkt auf Twitter durch das Europäische Kommando der US-Luftwaffe kommuniziert. Demnach soll die Maschine "Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich des Kommandos durchführen". Es soll laut "Twitter" ein Treffen zwischen Crew und der US-Botschafterin in Island, Carrin Patman, sowie mit weiteren diplomatischen und militärischen Spitzenkräften gegeben haben.

Das amerikanische Militärflugzeug der US-Navy ist kein Kampfflugzeug, sondern eine fliegende Kommandozentrale. So ist es im Fall der Fälle für den Präsidenten der Vereinigten Staaten möglich, 72 Stunden lang zu fliegen, bevor es betankt werden muss. Die E-6B Mercury kann noch mehr: Radarsysteme können sie weniger gut und schnell erkennen und Cyberangriffe sind ausgeschlossen. Denn der Flieger ist ausschließlich mit analogen Flug- und Navigationsinstrumenten ausgestattet. Vom Flugzeug aus sollen sich Interkontinentalraketen fernsteuern lassen, es kann mit strategischen Atom-U-Booten kommunizieren und ist nur ein Vertreter einer ganzen "Weltuntergangsflotte". Schon in den frühen 1970-er Jahren wurde dieser US-Luftkommandoposten wichtiger Teil der US-Luftwaffe. Ob bei einem atomaren Weltuntergang überhaupt noch eine Kommandozentrale benötigt wird, sei dahingestellt.

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Signal der Warnung?

Welchen Hintergrund die Reise des "Weltuntergangsflugzeugs" hat, ist reine Spekulation. Denn eigentlich wird nur dann eine E-6B Mercury ins Ausland geschickt, sobald sich er US-Präsident im Ausland aufhält. Laut "Firstpost" heißt es dazu: "Wenn der US-Präsident außerhalb von Nordamerika reist, wird eine E-4B auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Nähe des Ziels des Präsidenten positioniert".

Dass ein Besuch Joe Bidens in Europa in nächster Zeit ansteht, ist nicht bekannt - das wäre zumindest eine Erklärung für die Ankunft der Maschine. Oder handelt es sich "nur" um eine Warnung der Vereinigten Staaten, die mit der Landung ein deutliches Zeichen der Macht an Russland senden wollen? Fest steht: Bisher wurde die E-6B noch nie für einen Ernstfall genutzt. Nicht einmal nach 9/11. Nach dieser Terrorattacke flog der damalige Präsident George W. Bush mit der Air Force One nach Washington zurück.

Nicht nur die USA, sondern auch Russland ist im Besitz von "Weltuntergangsflugzeugen". Um wie viele es sich handelt, ist nicht verbrieft. Die umgebauten russischen Iljuschin Il-86-Passagierflugzeuge sind unter dem Spitznamen "fliegender Kreml" bekannt und sollen ebenfalls bei einem Atomkrieg zum Einsatz kommen und dem aktuellen Präsidenten Wladimir Putin eine funktionierende Luft-Kommandozentrale garantieren.

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