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Mousse T.

Mousse T. bei einem Event.
Mousse T. ist schon seit Jahren im Showgeschäft. © Getty Images Entertainment

Starprofil

  • Vorname Mousse
  • Nachname T.
  • Geburtsdatum 2.10.1966
  • Geburtsort Hagen
  • Land Deutschland
  • Sternzeichen Waage
  • Haarfarbe braun
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Der deutsch-türkische Musikproduzent wurde 1966 in Hagen als Sohn eines türkischen Arztes geboren. Wenn es nach seinem Vater gegangen wäre, hätte auch Mustafa, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, Medizin studiert. Doch das Schicksal hat anders entschieden – zum Glück! Denn aufgrund einer Verletzung konnte Mousse T. das damalige Studium nicht antreten und so nahm seine unglaubliche Karriere ihren Lauf. Ob Songwriter, Remixer oder DJ, schon damals hatte er seine Fühler in alle möglichen Richtungen ausgestreckt und mischt auch heute noch in den unterschiedlichsten Projekten mit.

Angefangen hat für Mousse T. alles als Mitglied der Band „Fresh & Fly“, zu deren Mitgliedern auch sein heutiger Geschäftspartner Errol Rennals und dessen Bruder Delroy gehörten. Delroy war später als Rapper der Band „Mr. President“ bekannt. Parallel betrieb Mousse T. zusammen mit Ralf Droesemeyer ein kleines aber feines Studio, die „Chocolate Factory“. Auch damals schon tourte er als DJ durch die verschiedensten Clubs der Musikszene. So kam es auch, dass Mousse T. schon bald seine eigenen Werke produzierte und seit 1993 Mitinhaber des Plattenlabels „Peppermint Jam“ ist, das mittlerweile 20 Mitarbeiter hat. Das Label residiert auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Hannover, dessen Räumlichkeiten Mousse T. schon kurz nach Ende der Ausstellung erworben hatte.

Mousse T. – musikalische Werke und Produktionen

Mousse T.s Werke stehen für poppige Clubmusik, die stark von Jazz und Soul beeinflusst werden – nicht zuletzt auch durch die Auswahl seiner Gesangspartner. Neben seinem DJ-Dasein machte sich Mousse T. anfangs vor allem auch einen Namen, indem große Künstler wie Michael Jackson, Gloria Estefan, die Backstreet Boys und Simply Red bei ihm anklopften, um ihre Songs von ihm remixen zu lassen. Remixe für Missy Elliott und Timbaland bescherten ihm dann endgültig internationalen Erfolg. Sein ganz großer Durchbruch, für den er auch heute noch bekannt ist, kam 1998 mit seiner ersten Hitsingle „Horny“. Im darauffolgenden Jahr erschien „Sex Bomb“. Die Nummer hatte er exklusiv für das Urgestein Tom Jones geschrieben. Nach diesem Megahit konnte sich Mousse T. dann auch global als Produzent und Songwriter etablieren.

Mousse T. goes Radio

Nachdem Mousse T. im Jahr 2007 die Filmmusik für Bernd Eichingers Pornorama schrieb, dessen Soundtrack unter dem Pseudonym „The Moussekateers“ erschien, führte ihn sein Weg zum Radio: Zusammen mit dem privaten Rundfunksender „radio ffn“ gründete sein Label den heute ausschließlich digitalen Radiosender „Peppermint fm“. Ein Mix aus Soul, Funk, RnB und House. Hier spricht auch Mousse T. höchstpersönlich mit Musikern, Schauspielern und Politikern über Musik und Kultur.

Auch dem deutschen Fernsehen gab der DJ schon die Ehre: 2012 war er bei der Sat.1 Talentshow The Winner Is… ein bedeutender Teil der Jury. Bereits 2008 diente auch sein Song „Everybody“ als Titelsong der neunten Staffel von Big Brother und zwischenzeitlich vertonte er mal eben den Tatort „Zorn Gottes“. Auch 2018 wird Mousse T. wieder im TV zu sehen sein. Diesmal wird er bei der RTL-Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (oder kurz:DSDS) neben Schlagerstar Ella Endlich und der Glasperlenspiel-Sängerin Carolin Niemczyk als neues Jurymitglied neben Poptitan Dieter Bohlen Platz nehmen und sein Know-how in die Bewertung der Kandidaten einfließen lassen.

Mousse T.: Ehrgeiz und die endlose Liebe zur Musik

Ursprünglich wollte Mousse T. eigentlich „nur“ eine eigene Platte aufnehmen. Doch dass daraus irgendwann einmal eine Art Musikimperium heranwächst, hätte er früher wohl selbst nicht für möglich gehalten. Seine Liebe zur Musik ist sogar so stark, dass er einst eine Einladung von Michael Jackson ausschlug, mit der Begründung er müsse arbeiten. Er hatte die Single „Ghost“ des King of Pop mit mehreren, sehr erfolgreichen Remixen versehen und wurde daraufhin zu einem seiner Konzerte eingeladen. 

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