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Tom Cruise auf Joyn

Eine Zukunft wie in "Minority Report"? Welche Szenarien bald Teil unseres Alltags sein könnten!

  • Aktualisiert: 19.07.2024
  • 16:50 Uhr
  • Peter Falan Picha
In dem Steven-Spielberg-Film "Minority Report" übernimmt Tom Cruise die Hauptrolle.
In dem Steven-Spielberg-Film "Minority Report" übernimmt Tom Cruise die Hauptrolle.© picture alliance / Everett Collection | 20thCentFox

Zeigt uns "Minority Report" von Steven Spielberg, wie unsere Zukunft aussehen könnte? Viele der Technologien des Films von 2002 sind heute schon im Einsatz und auch andere Erfindungen könnten in nächster Zeit, Teil unseres Alltags werden.

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Das Wichtigste in Kürze

  • "Minority Report" ist ein Hollywood-Spielfilm aus dem Jahr 2002 von Steven Spielberg und handelt von präventiver Kriminalitätsbekämpfung.

  • In dem Film kommen verschiedene Technologien zum Einsatz, die während den Dreharbeiten noch nicht existiert haben.

  • Einige von Spielbergs Ideen wie Gesten- oder Sprachsteuerung kamen dank Alexa, Siri und Co. keine zehn Jahre später wirklich auf den Markt. 

  • Weitere technische Innovationen könnten bald Realität werden.

Inhalt

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Das ist "Minority Report"

Genre: Krimi, Science Fiction, Thriller

Regie: Steven Spielberg

Dauer: 145 Minuten

Im Jahr 2054 lassen sich Verbrechen verhindern, bevor sie überhaupt begangen werden. Polizist John Anderton (Tom Cruise) zweifelt in keiner Sekunde an die Unfehlbarkeit des Systems, bis er selbst beschuldigt wird, einen Mord in 36 Stunden zu begehen. Nun muss er den vermeintlichen Irrtum aufklären, bevor er vorschnell verhaftet wird.

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"Minority Report": jetzt schon Realität?

In dem Science-Fiction-Actionfilm aus 2002 sind viele Techniken zu finden, die einige Jahre später tatsächlich realisiert wurden. Zufall? Nicht wirklich:

Steven Spielberg wurde vor Produktionsstart vom einem Team von 16 Experten im Themenbereich Zukunft beraten. Der Regisseur wollte ein möglichst authentisches Setting schaffen und ein realistisches Bild von der Zukunft zeichnen.

Über 100 Patente sind durch den Film für Technologie-Ideen entstanden.
Hier erfährst du, wie der heutige Stand der "Minority Report"-Innovationen ist:

🦹‍♂️ Verbrechen aufklären, bevor sie passieren

In der Welt von "Minority Report" können Morde verhindert werden, bevor sie geschehen. Das ist den sogenannten Precogs zu verdanken. Das sind drei Menschen, die durch ihre psychische Gabe Verbrechen vorhersehen können.

Heute gibt es zwar noch niemanden, der eine ähnliche Gabe besitzt, durch genaue Analysen und dem Einsatz von KI lassen sich aber durchaus Hot Spots ausmachen, in denen häufig Delikte vorkommen.

Damit sich die Verbrecher:innen gar nicht erst trauen, irgendetwas Illegales zu machen, werden an diesen Hot Spots mehr Polizisten eingesetzt. Die US-Stadt Memphis (Tennessee) konnte die Kriminalitätsrate dadurch erfolgreich senken.

Ob aber jemand wirklich kurz davor steht, eine Straftat zu begehen, kann nicht vorhergesagt werden.

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🙌 Technologie steuern durch Bewegung

In "Minority Report" bedient Polizist John Anderton virtuelle Displays mithilfe von speziellen Handschuhen.

Was 2002 wie reine Science-Fiction wirkte, lässt sich seit 2010 bereits bequem im Wohnzimmer umsetzen.

Allein durch Handbewegungen lassen sich dank XBOX Kinect Objekte auf dem Fernsehbildschirm ohne Controller steuern.

Heute benötigt man durch Mixed-Reality-Headset-Modelle wie die Apple Vision Pro nicht mal mehr einen analogen Bildschirm.
Mit der Hightech-Brille kannst du Apps auch im virtuellen Raum bedienen - ganz wie in "Minority Report".

Donnerstag: Nachtschicht Polizei

Technologie wie bei "Minority Report"

Im Science-Fiction-Film „Minority Report“ navigiert Tom Cruise durch ein Computersystem. Er öffnet Programmfenster, schiebt sie beiseite und zoomt an Grafiken heran – alles ohne irgendein Steuergerät, nur mit seinen Händen. Die Zukunftsvision könnte eventuell wahr geworden sein.

  • Video
  • 09:18 Min
  • Ab 12
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👀 Augen- und Gesichtserkennung

John Anderton kann in "Minority Report" kaum noch irgendwo langlaufen, ohne dass seine Augen von der Umgebung gescannt werden. So schlimm ist es glücklicherweise noch nicht bei uns, aber für viele Leute ist das Entsperren des Handy-Displays durch das Gesicht, gängiger Alltag.

Während Richtlinien zur biometrischen Erfassung die Überwachung mittels Gesicht-Scans einschränken, werden in anderen Ländern die Regelungen eher locker gehalten.

In Peking gibt es beispielsweise ein Klohäusschen, das die Benutzung des Toilettenpapiers überwacht. Jedem gescannten Nutzer steht nur eine bestimmte Menge zur Verfügung. Wenn das mal nicht der Beginn einer Dystopie ist!

👄 Sprachsteuerung

Sprachsteuerung ist längst zur Normalität geworden. Alltags-Assistenten wie Alexa, Siri & Co. lassen sich ganz einfach mit Aktivierungsbefehl in Betrieb nehmen und transkribieren jedes gesagte Wort und jede Silbe.
In kürzester Zeit wertet ein Algorithmus den Text aus und schon wird der Befehl bestmöglich ausgeführt.

📱 Personalisierte Werbung

In dem Scifi-Film sprechen virtuelle Werbetafeln den Protagonisten auf seine Bedürfnisse an.

Soweit ist es zwar in der Realität noch nicht gekommen, aber das dürfte auch nur eine Frage der Zeit sein. 

Personalisierte Werbung bekommt schon jetzt jede:r Online-Nutzer:in angezeigt.
Internet-Cookies tracken, welche Webseiten genutzt werden und geben die Daten an Marketingspezialist:innen weiter. Prompt wird dir passende Werbung ausgespielt.

📰 Selbst updatende Zeitung

Zeitungen, die immer die neusten Meldungen anzeigen? Gibt es das nicht bereits?

Ja und nein: Der Online-News-Feed auf dem Handy oder dem Laptop wird ständig mit den neusten Meldungen versorgt.

Mit Printzeitungen verhält es sich aber etwas anders. Die können noch nicht beliebig die Tinte verschieben, wenn eine Eilmeldung reinkommt.

🚗 Schadstofffreie Autos

Elektroautos sind nah dran an dem Konzept der schadstofffreien Autos von "Minority Report".
Auf null ist die Umweltbilanz jedoch nicht, da bei der Herstellung eine Menge Emissionen freigegeben werden. Das Problem könnte sich aber auch schon in naher Zukunft lösen.

Bis die Autos aber an den Wänden entlangfahren können wie im Film, dürfte es aber noch eine ganze Weile dauern.

🚀 Jetpacks

Noch sieht man keine Menschen mit Raketenrucksäcken durch die Lüfte fliegen. Dennoch sind Jetpacks keine reine Science Fiction mehr.

Bereits Anfang der 60er-Jahre wurden die ersten einsatzbereiten Modelle entwickelt, mit denen die Erfinder:innen vom Boden abheben konnten.
Und im Jahr 2020 stellte Vince "Jetman" Reffet einen Weltrekord auf, bei dem er mit seinem Jetpack sage und schreibe 1800 Meter hoch flog.

Ob Raketenrucksäcke jedoch wie in dem Tom-Cruise-Film alltagstauglich werden, bleibt weiterhin ungewiss. Vielleicht fliegen wir ja innerhalb der nächsten 30 Jahre mit einem Jetpack zur Arbeit.

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