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Verstörende Aussagen aus dem Knast

True Crime: Die 7 krassesten Zitate von Serienmörder Edmund Kemper

  • Aktualisiert: 15.07.2024
  • 12:40 Uhr
  • Elisa Ascher
Bei diesen 7 Zitaten von Serienmörder Edmund Kemper, läuft es dir sicherlich kalt den Rücken runter
Bei diesen 7 Zitaten von Serienmörder Edmund Kemper, läuft es dir sicherlich kalt den Rücken runter© picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Er quälte, mordete und galt als überdurchschnittlich intelligent: Der US-amerikanische Serienkiller Edmund Kemper tötete zehn Menschen, unter anderem seine Mutter und Großeltern. Welche seiner Aussagen uns das Blut in den Adern gefrieren lassen.

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WARNUNG: Dieser Artikel enthält Themen wie Gewalt, Tod und sexueller Missbrauch, die bei manchen Menschen negative Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam, wenn das bei dir der Fall ist. Unterstützung für Betroffene bieten qualifizierte Beratungsangebote: Wende dich zum Beispiel an "Weißer Ring e.V." (Hilfe für Opfer von Gewalt), "Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs" (UBSKM) oder "Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch": 0800 22 55 530 (anonym und kostenfrei).

Das ist der Serienmörder Edmund Kemper

Edmund Kemper III., auch unter dem Spitznamen Co-Ed Killer oder Co-Ed Butcher bekannt, zählt bis heute zu den berüchtigtsten und schrecklichsten Serienmördern der Geschichte. Zu Beginn der 70er Jahre verbreitete er in Kalifornien Angst und Schrecken, indem er vor allem Anhalter:innen durch Erstechen oder Ersticken tötete, sich anschließend an ihnen verging und sie dann zerstückelte. 

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Als einer der grausamsten Killer aller Zeiten hat es John Wayne Gacy sogar ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft - als Serienmörder mit der längsten Liste an Strafen. Wer war der Mann hinter der Clownsmaske?

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Der Co-Ed Killer: So fing alles an

Edmund Kemper wurde am 18. Dezember 1948 in Kalifornien geboren. Seine Eltern führten eine schwierige Beziehung. Kempers Mutter Clarnell gab ihrem Sohn die Schuld für ihr Alkoholproblem. Als er seinem Vater äußerlich immer ähnlicher wurde, verbannte ihn seine Mutter in ein Zimmer im Keller. Das nährte Kempers Hass auf seine Mutter. Er entwickelte Fantasien, sie gewaltvoll zu töten. Da er schon als Kind sehr groß für sein Alter war - als Erwachsener maß Kemper 2,06 Meter -, wurde er von seinen Mitschüler:innen ausgegrenzt.

Seine erste Gewalttat beging er im Alter von zehn Jahren, als er die Katze der Familie bei lebendigem Leibe vergrub, ihr post mortem den Kopf abtrennte und diesen in seinem Zimmer ausstellte. Nachdem er auch die zweite Hauskatze gequält und zerstückelt hatte, bezeichnete ihn seine Mutter als Psychopathen. Nach der Trennung seiner Eltern lebte er erst bei seinem Vater und wurde dann zu seinen Großeltern geschickt. Die verabscheute er zwar, fand jedoch auch Gefallen daran, dass sie ihm den Umgang mit Waffen erlaubten.

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Mord der Großeltern

Als seine Großmutter ihren Enkelsohn eines Tages nach dem wiederholten Töten von Waldtieren und Vögeln mit dem Entzug des Gewehres und Hausarrest bestrafte, erschoss er sie 1963 von hinten und stach danach mehrfach mit einem Messer auf sie ein. Als Motiv gab Kemper an, dass er lediglich habe wissen wollen, wie es sei, seine Großmutter zu erschießen. Seinen heimkehrenden Großvater tötete er daraufhin ebenfalls, angeblich, um ihm den Anblick seiner toten Frau zu ersparen. Nach dieser Tat stellte sich Ed Kemper umgehend der Polizei.

Bis 1970 saß er in der Hochsicherheits-Besserungsanstalt Atascadero State Hospital für geisteskranke Straftäter, wo ihm eine passiv-aggressive Persönlichkeit diagnostiziert wurde. Auf Bemühen seiner Mutter kam er jedoch 1970 wieder frei. 1972 begann Kempers grausame Mordserie: Er fuhr mit seinem Auto herum, zwang Anhalterinnen in seinen Wagen, ermordete die jungen Frauen und verging sich an ihnen. Die Leichen der sechs Opfer zerstückelte er und vergrub sie an verschiedenen Stellen.

Ostern 1973 tötete Edmund Kemper seine Mutter und anschließend ihre Freundin. Von einer Telefonzelle aus rief er die Polizei und gab an, der gesuchte Killer zu sein. Erst nachdem er nicht veröffentlichte Einzelheiten des Falls genannt hatte, glaubten ihm die Polizisten. Kemper ließ sich widerstandslos festnehmen.

Ed Kemper: Seine 7 verstörendsten Zitate

Edmund Kemper zählt nicht nur zu den schrecklichsten Serienmördern, sondern ebenfalls wohl zu den intelligentesten. So wurde ihm in der Haft ein IQ von 145 bescheinigt. Besondere Aufmerksamkeit erlangte er zudem durch seine Interviews mit den bekannten FBI-Ermittlern Robert Ressler und John Douglas. Er berichtete nach deren Angaben sehr nüchtern von seinen Taten, ohne jegliche Legitimations-Bedürfnisse. Wie eiskalt seine Aussagen tatsächlich waren, lässt sich anhand einiger Zitate erkennen. Sie erschüttern und machen gleichermaßen fassungslos. Es lässt sich nur erahnen, was wirklich in dem Serienmörder vorging.

  1. "Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt, Oma zu erschießen."
  2. "Als ich sie tötete, konnten sie mich nicht mehr als Mann zurückweisen. Ich habe aus ihnen mehr oder weniger menschliche Puppen gemacht, um an ihnen meine Fantasien auszuleben."
  3. "Ich schlug sie nicht. Ich tötete sie, aber geschlagen habe ich sie nie."
  4. "Ich wollte nur das Erhabenheitsgefühl über die Party. Mit anderen Worten, den Sieg über den Tod. Sie waren tot und ich war am Leben. Das war in meinem Fall der Triumph."
  5. "Die Kopf-Fantasien waren ein wenig wie eine Trophäe. Sie wissen ja, der Kopf ist der Teil, an dem sich alles befindet - das Gehirn, die Augen, der Mund. Es ist die Person. Ich erinnere mich, wie mir als Kind gesagt wurde, dass der Körper ohne den Kopf stirbt. Der Körper wäre nichts ohne den Kopf. Nun ja, das stimmt nicht ganz. Ohne den Kopf bleibt immer noch eine Menge im Körper des Mädchens übrig."
  6. "Meine Mutter war da. Sie war da um mich zu schlagen, sie war da um mich zu erniedrigen, sie war da um mich als ein Beispiel dafür zu benutzen, wie minderwertig Männer sind."
  7. "Ich stach ihr in den Rücken, sie drehte sich und ich stach ihr in die Seite und nochmal in den Bauch. Als sie sich komplett umdrehte, hätte ich ihr ins Herz stechen können, doch da waren ihre Brüste. Ihre Brüste stoppten mich tatsächlich. Ich konnte mir nicht vorstellen, jungen Frauen in die Brüste zu stechen. Das ist peinlich."
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