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"Es geht ihm schlechter, als sie zugeben"

König Charles: Palast überprüft Beerdigungspläne angesichts seiner Krebs-Diagnose

  • Aktualisiert: 03.05.2024
  • 09:06 Uhr
  • teleschau - Jürgen Winzer

Bei Royal-Fans in aller Welt werden die Sorgen um König Charles (75) immer größer. Jetzt wurde bekannt, dass der Königspalast offenbar die festgelegten Abläufe für den Fall eines Todes überprüfen lässt. Steht es so schlimm um den an Krebs erkrankten Monarchen?

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Die Meldung, "ihr" König Charles sei an Krebs erkrankt, erschütterte im Februar Royal-Fans in aller Welt. Seither zeigte der Monarch sich seltener in der Öffentlichkeit, weil ihm seine Ärzte rieten, in Anbetracht der notwendigen regelmäßigen Behandlungen offizielle Termine einzuschränken. Alles verständlich.

Jetzt aber, kaum ein Jahr nach seiner Krönung am 6. Mai 2023, drangen beunruhigende Nachrichten aus dem Königspalast. Wie unter anderem "Page Six" berichtete, hätten Mitarbeiter des Königspalastes veranlasst, die Regularien für den Fall des Todes von Charles III. zu überarbeiten. Steht es so schlimm um den König?

Royal-Insider: "Es geht ihm schlechter, als sie zugeben"

"Wenn man in den letzten Wochen mit Freunden des Königs über seinen Gesundheitszustand spricht, ist die häufigste Antwort: 'Es ist nicht gut'", berichtete der Royal-Experte Tom Sykes von der News-Site "Daily Beast". Ein Freund des Monarchen habe zwar berichtet, dass Charles entschlossen sei, "die Krankheit zu besiegen", und dass man alles daran setze und optimistisch bleibe. Aber er habe auch angefügt: "Aber es geht ihm wirklich nicht gut. Schlechter jedenfalls, als sie zugeben."

Was die Öffentlichkeit in Sorge versetzte, löste im Palast Geschäftigkeit aus. Denn das Königshaus muss jederzeit auf das Ableben eines Monarchen vorbereitet sein. Minutiös war durchgeplant worden, was nach dem Tod von Queen Elizabeth II. am 8. September 2022 während der zehntägigen Trauerfeierlichkeiten zu geschehen hatte. Der letzte Punkt in dem monströsen Katalog betraf ihren Thronfolger: Es wurde bereits am Tag nach dem Tod der Königin mit den Vorbereitungen für den Sterbefall des Königs begonnen.

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Pläne für Charles' Beisetzung gibt es seit seiner Thronbesteigung

Diese Regularien haben Codenamen. Im Falle der Queen lautete er "Operation London Bridge". Der Geheimplan für König Charles heißt "Operation Menai Bridge", benannt nach der weltweit ersten eisernen Hängebrücke in Anglesey. Sie steht in Wales - und Charles war vor seiner Regentschaft als König des Vereinigten Königreiches bekanntlich der Prinz von Wales.

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Nach seiner Krebs-Diagnose

König Charles: Wenn er stirbt, greift "Operation Menai Bridge"

Die Nachricht von der Krebserkrankung von König Charles III. (75) erschütterte die Menschen weltweit. Hinter den Kulissen kam sofort die "Operation Menai Brigde" auf die Tagesordnung. Darin wird geregelt, was geschieht, wenn der Monarch stirbt.

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In den "Operation"-Katalogen ist festgelegt, wer wann wen und in welcher Reihenfolge über den Tod des Monarchen informiert (Thronfolger Prinz William steht ganz oben auf der Anrufliste). Ebenfalls ist darin festgehalten, wer die erste öffentliche Erklärung zum Tod abgeben darf und wird (der Premierminister) und wann die Flaggen auf halbmast gesetzt werden. Vorab fest steht zudem, wie viele Salutschüsse es geben und wann die Schweigeminute für die ganze Nation abgehalten wird. Natürlich ist auch längst beschlossen, wo Charles beigesetzt wird: in der königlichen Gruft in der King George VI. Memorial Chapel auf Schloss Windsor.

Dass es die "Operation Menai Bridge" gibt, ist also im Königshaus selbstverständlich. Das für die Royal-Fans Beunruhigende ist, dass sie nun überprüft wurde. Sie fragen sich: Wofür ein Update für eine Planung, die erst vor anderthalb Jahren gemacht wurde - wenn es keinen aktuellen Anlass gibt? Das ist die große Sorge von Charles' Untertanen: Dass sein Gesundheitszustand sich so sehr verschlechterte, dass das Königshaus zum Handeln gezwungen war.

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