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Ikone im Fellbikini

Raquel Welch: US-Schauspielerin und Sexsymbol ist tot

  • Aktualisiert: 16.02.2023
  • 11:47 Uhr

Das Wichtigste in Kürze

  • Raquel Welch galt als eine der meistfotografierten Schönheiten Hollywoods und als Sexsymbol.

  • Nun ist die US-Schauspielerin im Alter von 82 Jahren gestorben.

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Die US-Schauspielerin und Filmikone der 1960er und 1970er Jahre Raquel Welch ist tot. Durch ein kultiges Höhlenmädchen-Outfit wurde sie quasi über Nacht zum Star.

Hollywood trauert um eine seiner schillerndsten Leinwand-Ikonen: Die US-Schauspielerin Raquel Welch ist gestorben. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine Mitteilung ihres Managements berichtet, ist sie nach einer "kurzen Krankheit" am 15. Februar 2023 im Alter von 82 Jahren verstorben. Nähere Angaben zur Todesursache wurden nicht gegannt. Raquel Welch war viermal verheiratet und wurde viermal geschieden. Sie hinterlässt zwei Kinder, die aus ihrer ersten Ehe stammen.

Ihr größter schauspielerischer Erfolg: die Auszeichnung mit dem Golden Globe im Jahre 1973. Raquel Welch wurde als beste Komödien-Darstellerin für ihre Rolle in "Die drei Musketiere" ausgezeichnet. Darin spielte sie Constance Bonacieux, die der Königin als Leibschneiderin und engste Vertraute dient, und in die sich in D’Artagnan verliebt. Zudem war sie 1989 für den Golden Globe in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" für die Mini-Serie "Right to Die" nominiert.

"Eine Million Jahre vor unserer Zeit" machte sie zum Star

1966 feierte Welch, die 1940 in Chicago als Jo Raquel Tejada geboren wurde, ihren Durchbruch. Damals machte sie ihr Auftritt in dem Steinzeit-Hit "Eine Million Jahre vor unserer Zeit" quasi über Nacht zum Star. Der Grund? Raquel Welchs hinreißender Auftritt als leicht bekleidetes Höhlenmädchen Loana - inklusive schlüpfrigem Fellbikini! Ein Outfit, das die damals erst 26 Jahre alte Schauspielerin in Nullkommanichts in den Hollywood-Olymp katapultierte, und zum weltweit gefeierten Sexsymbol machte.

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Zahlreiche Filme mit Hollywood-Stars

Zuvor hatte Raquel Welch nur einige kleinere Rollen, nach "Eine Million Jahre vor unserer Zeit" feierte sie aber zahlreiche Kino-Erfolge. Sie spielte unter anderem an der Seite der Hollywoodgrößen Frank Sinatra in "Die Lady in Zement" (1968), James Stewart in "Bandolero" (1968) und Burt Reynolds in "Auf leisen Sohlen kommt der Tod" (1972). Ihren letzten Schauspiel-Auftritt hatte sie 2017 im Alter von 76 Jahren in der Fernsehserie "Date My Dad". 

Ihre private Lebensgeschichte ist nicht minder spannend als ihre Schauspielkarriere: Raquel Welch wurde als das älteste von drei Kindern eines bolivianischen Ingenieurs geboren und wuchs in Kalifornien auf. Sie war die Cousine von Lidia Gueiler Tejada, die von 1979 bis 1980 Staatspräsidentin von Bolivien war. 1954 gewann Raquel Welch einen Schönheitswettbewerb und war seither als Fotomodell tätig. Für kurze Zeit moderierte sie auch das Wetter im Lokalfernsehen. Nach der Highschool hatte Raquel zudem mit einem Theater-Stipendium am San Diego State College studiert, ihr Studium aber nach ihrer ersten Heirat abgebrochen.

1963 zerbrach die Ehe schließlich und Raquel zog als alleinerziehende Mutter ohne Auto und mit nur 200 Dollar in der Tasche nach Los Angeles, wie "The Hollywood Reporter" berichtet. Ein drastischer Schritt, der sich gelohnt hat: Nur drei Jahre später feierte sie ihren fulminanten Hollywood-Durchbruch.

Raquel Welch gestorben: Stars trauern

Zu ihrem Tod verfassten zahlreiche Schauspielstars liebevolle Worte auf Twitter, darunter auch Reese Witherspoon, Carmen Electra und Elon Musk.

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