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Verstärkte Kontrollen

Blitzermarathon: Mit diesen Bußgeldern müssen Temposünder rechnen

  • Aktualisiert: 16.04.2024
  • 17:39 Uhr
  • Clarissa Yigit

In der Zeit von Montag bis Sonntag wird an vielen Orten in Deutschland geblitzt. Wer erwischt wird, dem drohen teils hohe Strafen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In der Speedweek von Montag (15. April) bis Sonntag (21. April) werden verstärkt die Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmer:innen mittels mobiler Messstellen kontrolliert.

  • Höhepunkt ist der Blitzermarathon am Freitag (19. April).

  • Raser:innen drohen neben hohen Bußgeldern auch Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Von Montag (15. April) bis Sonntag (21. April) wird bundesweit viel geblitzt. Grund ist eine Aktionswoche gegen überhöhte Geschwindigkeit - die sogenannte Speedweek. Dabei ist der Höhepunkt für Freitag (19. April) mit dem sogenannten Blitzermarathon vorgesehen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Mit mobilen Messstellen geblitzt wird überwiegend an Schulen, Kitas, Altenheimen und Orten, die für Unfälle bekannt sind. Allerdings beteiligen sich nicht alle Bundesländer an der Aktionswoche.

An der gesamten Aktion nehmen nur Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg teil.

Am Blitzermarathon am Freitag (19. April) beteiligen sich Thüringen, Bayern und Brandenburg.

Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hingegen beteiligen sich nur an der sogenannten Speedweek - ohne Höhepunkt am Freitag.

Hohe Strafen drohen

Es gilt für alle Kraftfahrzeuge innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, außerorts von 100 km/h - dies gilt für alle Pkws sowie für andere Kfz bis 3,5 Tonnen.

Bei Verstößen bis 15 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erhält der Fahrzeughalter meist ein Verwarnungsgeldangebot. Nimmt er dieses durch Bezahlung der Strafe an, ist die Sache vom Tisch. Ist die Geschwindigkeit allerdings viel höher, kann es richtig teuer werden.

Hier eine Übersicht:

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Innerorts zu schnell

  • bis 10 km/h zu schnell: 30 Euro
  • 11-15 km/h zu schnell: 50 Euro
  • 16-20 km/h zu schnell: 70 Euro
  • 21-25 km/h zu schnell: 115 Euro, 1 Punkt
  • 26-30 km/h zu schnell: 180 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot (bei zweimaligem Vergehen innerhalb eines Jahres)
  • 31-40 km/h zu schnell: 260 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41-50 km/h zu schnell: 400 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h zu schnell: 560 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 61-70 km/h zu schnell: 700 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h zu schnell: 800 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
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Außerorts zu schnell

  • bis 10 km/h zu schnell: 20 Euro
  • 11-15 km/h zu schnell: 40 Euro
  • 16-20 km/h zu schnell: 60 Euro
  • 21-25 km/h zu schnell: 100 Euro, 1 Punkt
  • 26-30 km/h zu schnell: 150 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot (bei zweimaligem Vergehen innerhalb eines Jahres)
  • 31-40 km/h zu schnell: 200 Euro, 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot (bei zweimaligem Vergehen innerhalb eines Jahres)
  • 41-50 km/h zu schnell: 320 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h zu schnell: 480 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 61-70 km/h zu schnell: 600 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h zu schnell: 700 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Wer zudem eine geöffnete Blitzerwarn-App auf seinem Handy hat und damit erwischt wird, dem droht neben einem Punkt in Flensburg auch ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro, da die Nutzung oder das betriebsbereite Mitführen von Blitzer-Apps und Radar-Warngeräten in Deutschland verboten ist.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ADAC: "Zu schnell gefahren: Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitung"
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