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Besuch nach Antisemitismus-Vorwürfen

Musk sichert Israel Unterstützung im Kampf gegen Hamas zu

  • Veröffentlicht: 29.11.2023
  • 09:47 Uhr
  • Momir Takac

Bei einem Besuch im Kibbuz Kfar Aza machte sich der Tesla-Chef mit Israels Ministerpräsident Netanjahu ein Bild vom Hamas-Terror.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Elon Musk hat Israel besucht.

  • Der Tesla-Chef machte sich vor Ort ein Bild von den Gräueltaten der Hamas.

  • Bei einem Gespräch mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprach er Unterstützung im Kampf gegen die Terrororganisation.

In der vergangenen Woche zog Elon Musk den Zorn der Israelis auf sich, weil er auf seiner Plattform X einen antisemitischen Beitrag teilte. Jetzt ist es in Israel zur Aussprache gekommen. Der Tech-Milliardär traf sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Kibbuz Kfar Aza an der Grenze zum Gazastreifen, wo Terroristen der Hamas am 7. Oktober abscheuliche Taten verübt hatten.

Musk sichert Netanjahu bei Israel-Besuch Unterstützung im Kampf gegen Hamas zu

Später sicherte Musk Israel Unterstützung im Kampf gegen die Hamas zu. "Es gibt keine Wahl", sagte der Tesla-Chef am 28. November während einer Online-Diskussion mit Netanjahu. "Diejenigen, die auf Mord aus sind, müssen neutralisiert werden." Zudem müsse die Propaganda unterbunden werden, die Menschen zu Mördern ausbilde. Dann müsse der Gazastreifen florieren. Wenn dies passiere, dürfte es "eine gute Zukunft" geben, fuhr Musk fort.

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Auch im Gespräch mit Israels Präsidenten Isaac Herzog kam Musks Antisemitismus-Eklat zur Sprache, in dessen Folge viele Werbekunden das soziale Medium verließen. Herzog kritisierte Antisemitismus auf X, das früher Twitter hieß, und forderte den Unternehmer zur Zusammenarbeit auf.

Herzog erlaubt Musk Nutzung von Starlink-Kommunikationssystem über Gaza

Der Präsident erteilte Musk "n-tv" zufolge zudem die Erlaubnis, dessen Kommunikationssystem Starlink über Gaza einzusetzen. Damit soll die durch den Krieg in Nahost unterbrochene Kommunikation zu international anerkannten Hilfsorganisationen im Gazastreifen wieder hergestellt werden.

In einer Reaktion auf den Israel-Besuch schlug ein ranghoher Hamas-Vertreter Musk vor, auch den Gazastreifen zu besuchen. Dort könne der 52-Jährige "das Ausmaß der Massaker und Zerstörungen sehen, die gegen das Volk von Gaza verübt wurden, im Einklang mit den Standards der Objektivität und Glaubwürdigkeit", sagte Osama Hamdan in Beirut.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • n-tv
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