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Grausame Tat

"Er hätte weitergemacht": Tödlicher Messerangriff erschüttert Sydney

  • Veröffentlicht: 13.04.2024
  • 15:14 Uhr
  • Kira Born
Medienberichten zufolge wurden in dem Einkaufszentrum in Sydney mehrere Menschen niedergestochen und eine Person von der Polizei erschossen.
Medienberichten zufolge wurden in dem Einkaufszentrum in Sydney mehrere Menschen niedergestochen und eine Person von der Polizei erschossen.© Rick Rycroft/AP

In einer australischen Shoppingmall in Sydney wird der Einkauf zu einem Horror-Erlebnis: Ein Mann sticht auf mehrere Menschen ein. Nach aktuellem Stand kamen sechs Menschen ums Leben.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Einkaufzentrum Westfield Bondi Junction in Sydney kommt es am 13. April zu einem Messerangriff.

  • Sechs Menschen sterben bei der Messerattacke.

  • Die Polizei ist schnell vor Ort und kann den Täter stoppen. Über das Motiv und die Identität des Angreifers veröffentlichte die australische Polizei vorerst keine Angaben.

Aus einem gemütlichen Nachmittagbummel in der Shoppingmall wurde am Samstag (13. April) ein Albtraum: In einem belebten Einkaufszentrum in der westaustralischen Millionenmetropole Sydney stach ein Mann fünf Menschen nieder und tötete sie. Ein sechster Mensch starb an seinen Verletzungen im Krankenhaus (Stand: 14:00 Uhr). Berichten der Deutschen Presse-Agentur zufolge schweben weitere schwer Verletzte noch in Lebensgefahr. 

Eine Polizistin vor Ort konnte den mutmaßlichen Täter stellen und schoss auf ihn, als er sein Messer nicht fallen lassen wollte. Der Mann, über dessen Identität und Motive bisher nichts bekannt ist, starb noch vor Ort. Nach wenigen Stunden hatte der Schrecken ein Ende.

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Sechs Menschen sterben bis zum Nachmittag

Gegen 15:40 Uhr (Ortszeit) wurde der Rettungsdienst in das belebte Einkaufszentrum Westfield Bondi Junction im Osten Sydneys gerufen - da kursierten bereits mehrere Berichte über viele Menschen, die vor einem Mann flüchteten, der sich mit einem Messer in der Mall befinde. Vor dem Gebäudekomplex versammelten sich schnell zahlreiche Menschen, die um ihre Angehörigen bangten, wie auf Beiträgen in sozialen Medien und Fotos zu sehen war.

Er hätte weitergemacht, er war auf einem Amoklauf.

Augenzeug:in des Angriffs

"Ich kam gerade aus dem Fitnessstudio und lebte einfach mein Leben und dann dachte ich, ich müsste sterben […] Ich hatte einfach solche Angst", sagte eine Frau dem australischen Sender ABC. Andere Zeug:innen berichteten, dass sie ihre Kinder gepackt hätten und zusammen mit Hunderten Menschen aus dem Zentrum gerannt seien.

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"Er hätte weitergemacht, er war auf einem Amoklauf", sagt ein Augenzeuge dem Sender ABC. Er hatte gesehen, wie die Polizisten den Mann stoppten. Eine Beamtin hatte auf den Täter geschossen. Noch am Tatort versuchten die Polizist:innen dem Augenzeugen zufolge, den Angreifer wiederzubeleben – jedoch ohne Erfolg.

Australische Polizei kann Täter stoppen

Wenige Stunden später gab die Polizei Entwarnung. Die Gefahr sei vorüber, sagt Anthony Cooke, der stellvertretende Chef der Polizei New South Wales, auf einer Pressekonferenz am Samstagabend (AEST). Es gebe nur einen mutmaßlichen Täter. Eine Polizistin habe auf ihn geschossen und er sei noch am Einkaufzentrum gestorben.

"Unser Mitgefühl gilt den Verletzten und unser Dank gilt denjenigen, die sich um sie kümmern, sowie unseren tapferen Polizisten und Ersthelfern", schrieb Australiens Premier Anthony Albanese auf der Plattform X.

Die Polizei des Bundesstaats New South Wales, in dem Sydney liegt, hatte zu dem Motiv zunächst keine weiteren Erkenntnisse zur Identität oder den Motiven des Täters mitgeteilt. Am Tatort fänden sich keine Hinweise auf Motive oder Ideologien des Messer-Angreifers. Die australischen Behörden gaben an, dass das schnelle und entschlossene Handeln der Beamtin, die den mutmaßlichen Täter stellte, viele Leben gerettet habe.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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