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Es bebt und donnert

Erneuter Ausbruch des Vulkans Ruang - höchste Alarmstufe in Indonesien

  • Veröffentlicht: 30.04.2024
  • 15:29 Uhr

Auf einer indonesischen Vulkaninsel bebt und donnert es. Der Berg Ruang spuckt erneut Asche und Gestein. Wieder gibt es Sorge vor einem möglichen Tsunami.

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Inhalt

  • Felsbrocken, die ins Meer stürzen, könnten Tsunamis auslösen
  • Zusammenbrechen des Vulkans könnte verheerende Folgen haben

Der seit Wochen aktive Vulkan Ruang in Indonesien bleibt unter Hochspannung. In der Nacht zum Dienstag (30. April) schleuderte der 725 Meter hohe Feuerberg im Sangihe-Archipel nördlich der Insel Sulawesi eine 2.000 Meter hohe Säule aus Asche, Rauch und Gestein in den Himmel, "begleitet von donnernden Geräuschen und anhaltenden Beben", wie die nationale Agentur für Vulkanüberwachung berichtete. Daraufhin gaben die Behörden erneut die höchste Alarmstufe aus.

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Felsbrocken, die ins Meer stürzen, könnten Tsunamis auslösen

Anwohner:innen in einem Radius von zunächst sechs und später sieben Kilometern um den Krater wurden aufgefordert, sich umgehend in Sicherheit zu bringen und Masken zu tragen. Der Flughafen von Manado, der Hauptstadt der Provinz Sulawesi, sowie weitere Flughäfen in der Region wurden vorübergehend geschlossen.

Es sei ein deutlicher Anstieg sowohl sehr tiefer als auch flacher vulkanischer Beben verzeichnet worden, schrieb die Agentur. Dies deute auf eine Magmawanderung aus tiefen Reservoirs an die Oberfläche hin. Die Menschen in der Region sollten unbedingt auf mögliche pyroklastische Ströme - Glutlawinen aus Lava, Asche und heißen Gasen - sowie Tsunamis achten, die durch ins Meer gestürzte Felsbrocken oder den Zusammenbruch des gesamten Vulkankörpers verursacht werden könnten.

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Zusammenbrechen des Vulkans könnte verheerende Folgen haben

Schon vor zwei Wochen drohten Teile der Vulkaninsel ins Meer zu stürzen. Laut dem staatlichen Zentrum für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik könnten Ausbrüche die Flanken eines Vulkans oder schlimmstenfalls den gesamten Berg zum Einsturz bringen - und so Tsunamis mit meterhohen Flutwellen und verheerenden Folgen auslösen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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