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Notwendige Zahl an Stimmen erreicht

US-Präsidentschaftskandidaten stehen fest: Neues Duell zwischen Biden und Trump

  • Aktualisiert: 13.03.2024
  • 10:36 Uhr
  • Franziska Hursach

Sie waren die stärksten Präsidentschaftsbewerber ihrer Parteien, jetzt gehen sie ins Rennen um das Weiße Haus: US-Präsident Biden und sein Amtsvorgänger Trump haben sich die nötige Zahl an Delegierten für die Nominierung als Präsidentschaftskandidaten gesichert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Joe Biden und sein Amtsvorgänger Trump haben sich bei den Vorwahlen ihrer Parteien gegen andere Bewerber:innen durchgesetzt.

  • Damit stehen beide als Kandidaten ihrer jeweiligen Parteien für die Präsidentschaftswahl fest.

  • Somit werden sich Biden und Trump am 5. November erneut ein Duell liefern.

US-Präsident Joe Biden und dessen Amtsvorgänger Donald Trump haben sich die nötige Zahl an Delegierten für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten ihrer jeweiligen Parteien gesichert. Die Schwelle nahmen die beiden Politiker am Dienstagabend (12. März) bei den Vorwahlen unter anderem in den Bundesstaaten Georgia, Mississippi und Washington, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Wer in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Abstimmungen in den verschiedenen Bundesstaaten durchsetzen. Beide Parteien küren ihren Kandidaten dann offiziell im Sommer.

Biden: Wähler:innen müssen über Zukunft entscheiden

Biden hatte demnach bereits in den ersten Abendstunden die erforderliche Marke von 1.968 Delegiertenstimmen geknackt. Der 81-jährige Amtsinhaber war ohne ernstzunehmende Gegner:innen ins Rennen gegangen.

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"Die Wählerinnen und Wähler müssen jetzt über die Zukunft dieses Landes entscheiden: Werden wir aufstehen und unsere Demokratie verteidigen oder werden wir zulassen, dass sie von anderen zerstört wird? Werden wir das Recht auf freie Wahl wiederherstellen und unsere Freiheiten schützen oder werden wir zulassen, dass Extremisten sie uns nehmen?", sagte Biden nach Bekanntgabe der Ergebnisse.

Auf der Plattform X schrieb er "Los geht's!" und teilte dazu einen Videoclip seiner Wahlkampfkampagne.

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Trump knackt Marke wenige Stunden nach Biden

Bei den Republikanern hingegen lag die Schwelle bei 1.215 Stimmen, die Trump nur wenige Stunden nach Biden überwinden konnte. Nach entscheidenden Wahlsiegen Trumps bei den Vorwahlen am Super Tuesday eine Woche zuvor hatte dessen stärkste parteiinterne Kontrahentin Nikki Haley sich aus dem Rennen um die Kandidatur zurückgezogen. 

Im Video: Straßen-Umfrage - Darum setzen so viele US-Bürger auf Donald Trump

"Es ist mir eine große Ehre, die Republikanische Partei als deren Präsidentschaftskandidat zu vertreten", schrieb Trump nach den Vorwahlen am Dienstag auf der Online-Plattform Truth Social. "Unsere Partei ist einig und stark und ist sich bewusst, dass wir gegen den schlimmsten, inkompetentesten, korruptesten und zerstörerischsten Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten antreten", fügte der 77-Jährige hinzu.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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