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Sandra Hüller

Starprofil

  • Vorname Sandra
  • Nachname Hüller
  • Geburtsdatum 30.4.1978
  • Geburtsort Suhl
  • Land Deutschland
  • Geschlecht weiblich

Kurzbiografie

Sandra Hüller ist Kritikern und Experten zwar bereits seit vielen Jahren als große deutsche Schauspielerin bekannt, allgemeine Berühmtheit erlangte sie aber erst kürzlich durch ihre Rollen in den beiden Produktionen „Toni Erdmann“ und „Fack ju Göhte 3“. Gerade die für sie persönlich nicht ganz einfache Darstellung in „Toni Erdmann“ brachte ihr sogar eine Teilnahme bei den Oscars ein.

Karrierebeginn am Theater

Sandra Hüller begann ihre Karriere dort, wo auch viele andere berühmte Schauspieler das erste Mal in verschiedene Rollen schlüpften: in der Theatergruppe an ihrer Schule. Nach dem Abitur ging es dann direkt an die Schauspielschule nach Berlin – ein mutiger Schritt, der die Leidenschaft der jungen Frau und ihre Liebe zur Schauspielerei verdeutlicht. Nach der vierjährigen Ausbildung folgten verschiedene Engagements, unter anderem am Theaterhaus Jena sowie am Schauspiel Leipzig. Anschließend verschlug es die Aktrice nach Basel, wo sie bis ins Jahr 2006 auf der großen Bühne in verschiedenen Rollen auftrat. Ihre Leistungen am Theater brachten ihr im Laufe ihrer Karriere nicht nur Auszeichnungen als beste Nachwuchsschauspielerin, sondern auch als beste Theaterschauspielerin ein. Auf der Bühne verkörperte sie nicht selten starke Frauen. So spielte sie die Witwe des verstorbenen Nirvana-Frontmanns Kurt Cobain oder auch Königin Elisabeth I.

Der Weg vor die Kamera

Von der Theaterbühne vor die Kamera ist es für viele ambitionierte Schauspieler nur ein kleiner Schritt und so verwundert es nicht, dass auch Sandra Hüller sich immer mal wieder in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen ausprobierte. Nach einer Reihe Kurzfilme folgte mit dem Film „Requiem“ von Hans-Christian Schmid die erste große Filmrolle. Die Verkörperung der an Epilepsie erkrankten Protagonistin brachte Sandra Hüller auf der Berlinale einen Silbernen Bären und eine Auszeichnung beim Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ein. Anschließend spielte sie an der Seite von Matthias Schweighöfer in „Der Architekt“ und neben Nina Hoss in „Anonyma – eine Frau in Berlin“. Zudem folgten weitere Rollen in verschiedenen Serien wie etwa „Der Tatortreiniger“ oder „Polizeiruf 110“. Daneben blieb Sandra Hüller aber ihrer Leidenschaft für das Theater stets treu, wobei sie zugibt, dass es für sie immer schwieriger wird ihr Engagement für Film und Theater unter einen Hut zu bringen.

Einladung zu den Oscars

Obwohl bereits zahlreiche Auszeichnungen in den Regalen von Sandra Hüller zu finden sind, wurde sie einem wirklich großen Publikum erst im Jahr 2016 bekannt, als sie die weibliche Hauptrolle in der tragischen Komödie „Toni Erdmann“ übernahm. In diesem Film, der unter anderem als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert war, spielte sie die Rolle einer ehrgeizigen Unternehmensberaterin, die sich mit ihrem unkonventionellen Vater herumärgert. Privat ist Sandra Hüller ein ausgesprochener Familienmensch. Derzeit lebt sie in Leipzig, um wieder näher bei ihren Wurzeln und ihrer Familie zu sein.

Ab 2017 wird die Schauspielerin ihren Bekanntheitsgrad zusätzlich erweitern, denn dann ist sie an der Seite von Elyas M’Barek in der Rolle der Lehrerin Biggi Enzberger zu sehen. Damit darf Sandra Hüller nun auch ihr komödiantisches Talent zum Ausdruck bringen und einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dies dürfte die Charakterdarstellerin auch beim jungen Publikum zugänglich machen.

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