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Ukraine-Krieg

"Der Friedhof wächst": Wagner-Chef Prigoschin räumt immense Verluste ein

  • Aktualisiert: 07.04.2023
  • 09:25 Uhr
  • Melissa Aschauer
Article Image Media

Nach Angaben von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin erleidet seine russische Söldnergruppe weiterhin Verluste bei den Kämpfen in der Ukraine. In einem Video ist Prigoschin auf einem Friedhof zu sehen, auf dem Wagner-Söldner begraben sind.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In eine Video steht Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin auf einem Friedhof. Dort sind viele Kämpfer seiner Söldnergruppe begraben.

  • Darin betont er auch, dass die umkämpfte Stadt Bachmut "in drei bis vier Wochen" eingenommen sein wird.

  • Erst vor wenigen Tagen hatte Prigoschin behauptet, dass Bachmut bereits eingenommen sei.

Die russische Söldnergruppe Wagner erleidet nach Angaben ihres Chefs Jewgeni Prigoschin weiterhin Verluste bei den Kämpfen in der Ukraine.

Video: Prigoschin steht auf einem Friedhof

In einem von seinem Pressedienst ausgesandten Video ist Jewgeni Prigoschin auf einem Friedhof zu sehen, auf dem Wagner-Kämpfer begraben sind.

Ja, (der Friedhof) wächst. Diejenigen, die kämpfen, sterben manchmal

Jewgeni Prigoschin, Video

"Die Kämpfer von Wagner werden hier weiterhin begraben und es gibt damit bis heute kein Problem", fügte Prigoschin in dem Video hinzu.

Prigoschin: "Wir werden (...) aus diesem Friedhof ein Denkmal für die zukünftigen Generationen machen."

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Jewgeni Prigoschin
News

Russland

Wagner-Chef Prigoschin will Präsident der Ukraine werden

Wagner-Chef Prigoschin werden schon länger politische Ambitionen nachgesagt. Jetzt hat sich der russische Unternehmer dazu geäußert.

  • 13.03.2023
  • 17:02 Uhr

Seit September 2022 haben russische Behörden keine neuen Schätzungen zu getöteten Soldaten veröffentlicht – damals zählte das Verteidigungsministerium 5.937 Tote.

Diese Zahl enthält aber nicht die Wagner-Kämpfer, die kein Teil der regulären Armee sind. Rund 150.000 Tote und Verletzte legen Schätzungen aus westlichen Ländern auf jeder der beiden Seiten nahe.

Bachmut-Eroberung in "drei bis vier Wochen"

Der Widerstand der ukrainischen Truppen in Bachmut im Osten des Landes erwirkt allmählich ein Umdenken bei den russischen Militärs. Denn "in drei bis vier Wochen" könne die Stadt erobert werden, schätzte zumindest Prigoschin am Donnerstag (6. April) auf einem ihm zugeschriebenen Telegram-Kanal ein.

Erst vor wenigen Tagen hatte Prigoschin noch behauptet, Bachmut sei eingenommen worden.

Es gelte aus russischer Sicht weiterhin, die Versorgungslinien der ukrainischen Verteidiger zu durchtrennen. Erst danach könne aus mehreren Richtungen zur Eroberung und "Zerstörung von militärischen Schlüsselobjekten" im Stadtinneren übergegangen werden.

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Die ukrainischen Truppen in Bachmut leisten seit Monaten erbitterten Widerstand gegen die Angriffe russischer Truppen, die von Wagner-Söldnern angeführt werden.

Der Großteil der Stadt und Teile des Zentrums stehen bereits unter russischer Kontrolle. Im Westteil der Stadt mit ehemals 70.000 Einwohner:innen haben sich die ukrainischen Einheiten jedoch verschanzt. Russland ist vor mehr als 13 Monaten in die Ukraine einmarschiert.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur AFP
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