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Online-Bezahldienst

Kündigungswelle: Paypal streicht 2.000 Arbeitsplätze

  • Veröffentlicht: 01.02.2023
  • 14:05 Uhr
  • Clarissa Yigit
Der Online-Bezahldienst Paypal will angesichts des schwierigen Wirtschaftsumfelds rund sieben Prozent seiner Beschäftigten loswerden - rund 2.000 Mitarbeiter:innen.
Der Online-Bezahldienst Paypal will angesichts des schwierigen Wirtschaftsumfelds rund sieben Prozent seiner Beschäftigten loswerden - rund 2.000 Mitarbeiter:innen.© Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

2.000 – Das ist die Zahl der Mitarbeiter:innen, die demnächst bei Paypal ihren Job verlieren werden. Obwohl der Online-Bezahldienst noch während der Pandemie einen Höhenflug erleben durfte, wird auch dieser nun nicht vor Stellenstreichungen verschont.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Online-Bezahldienst Paypal kündigte einen Stellenabbau an.

  • Rund 2.000 Beschäftigte sind betroffen.

  • Begründet wird dieser Schritt mit Sparmaßnahmen.

Facebook-Mutter Meta, Amazon, Twitter und Alphabet – alle kündigten in den letzten Monaten größere Kündigungrunden an. Nun hat es auch den Online-Bezahldienst Paypal getroffen.

Im Video: Entlassungswelle: Amazon streicht mehr als 18.000 Stellen

Paypal kommt nicht um Stellenstreichungen herum. Dies teilt das Unternehmen am Dienstag (31. Januar) in San Jose mit. Circa 2.000 Mitarbeiter:innen sollen ihren Job verlieren – das sind rund sieben Prozent der Beschäftigten, schreibt die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Weshalb der Job-Kahlschlag?

Begründet wurden die Streichungen der Stellen mit Sparmaßnahmen, wie Vorstandschef Dan Schulman beschreibt. So habe Paypal zwar in den vergangenen Jahren große Fortschritte dabei gemacht, die Kosten zu senken, müsse jedoch noch mehr tun. Das Unternehmen erklärte im August, dass es bis 2023 Kosteneinsparungen in Höhe von mindestens 1,3 Milliarden US-Dollar anstrebe, schreibt "ntv".

Wir haben zwar erhebliche Fortschritte bei der Verschlankung unserer Kostenstruktur gemacht und unsere Ressourcen auf unsere strategischen Kernprioritäten konzentriert, aber es bleibt noch mehr zu tun.

Dan Schulman

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Nur vorübergehender Gewinner?

Zu Beginn der Corona-Pandemie galt Paypal noch als großer Gewinner. Das Unternehmen habe damals vor allem von der steigenden Akzeptanz des E-Commerce profitiert. Dieser Boom ist allerdings im Laufe der Zeit abgeflacht. Im vergangenen Jahr kündigte Paypal eine Initiative zur Kostensenkung an. Außerdem wolle sich der Konzern wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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