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Ukraine-Krieg

Pistorius: Das Ende der Waffenlieferungen wäre das Ende der Ukraine

  • Aktualisiert: 19.05.2023
  • 07:42 Uhr
  • Max Strumberger

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) appelliert daran, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu unterstützen. Ein Ende der Waffenlieferungen wäre das Ende der Ukraine, machte Pistorius in einem Interview deutlich.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Boris Pistorius verdeutlicht in einem Interview, wie wichtig westliche Waffenlieferungen für die Ukraine sind.

  • Kiew müsse im Krieg gegen Russland weiter geholfen werden.

  • Der Verteidigungsminister zieht jedoch auch eine rote Linie.

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in einem Interview die Bedeutung der westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine unterstrichen. "Wer heute fordert, die Waffenlieferungen in die Ukraine zu stoppen, der überlässt die Ukraine ihrem Schicksal", sagte der SPD-Politiker am Freitag (19. Mai) der "Augsburger Allgemeine" und der "Main-Post".

Das Ende der Waffenlieferungen heute wäre das Ende der Ukraine morgen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius

Deshalb müsse Kiew im Kampf gegen Russland weiter geholfen werden. Es müsse darum gehen, die Ukraine mit allem zu unterstützen, "was wir leisten können".

Pistorius schließt Lieferung von Kampfjets aus

Dabei zog Pistorius jedoch auch eine rote Linie: Die Lieferung von deutschen Kampfflugzeugen schloss der Verteidigungsminister kategorisch aus.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als 14 Monaten gegen die russische Invasion. Auch mit vielen deutschen Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2, dem Schützenpanzer Marder oder Flugabwehrsystemen wie dem Gepard oder Iris-T SLM.

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