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Früherer US-Präsident

Treffen mit Zuckerberg? Trump will zurück auf Facebook und Instagram

  • Aktualisiert: 19.01.2023
  • 18:05 Uhr
  • Joachim Vonderthann

Nach dem Sturm seiner Anhänger auf das US-Kapitol wurde Präsident Donald Trump bei Facebook und Twitter gesperrt. Bei Twitter ist sein Konto bereits wieder freigeschaltet, jetzt könnte Facebook folgen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ex-US-Präsident Trump ist seit dem Kapitol-Sturm seiner Anhänger auf Facebook gesperrt.

  • Jetzt fordert Trumps Anwalt die Freischaltung des Facebook-Kontos.

  • Der Vizechef des Facebook-Konzerns Meta, Clegg, deutet eine rasche Entscheidung an.

Donald Trump schwört auf die von ihm gegründete Online-Plattform Truth Social. Nicht einmal auf seinem wieder freigeschalteten Twitter-Account ist er aktuell zugange. Umso überraschender kommt die Forderung des ehemaligen US-Präsidenten nach der Freischaltung seines Facebook-Kontos. So schreibt Trumps Anwalt Scott Gast in einem öffentlich gewordenen Brief an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg:

Trump will zurück auf Facebook

"Die Sperrung von Präsident Trumps Account bei Facebook hat den öffentlichen Diskurs dramatisch verzerrt und behindert." Der Republikaner dürfe nicht "mundtot" gemacht werden. "Donald J. Trump ist erklärter Kandidat für das Amt des US-Präsidenten", so Gasts Worte. "In zahlreichen Meinungsumfragen ist er der führende Bewerber für die Nominierung der Republikaner. In anderen Umfragen schlägt Präsident Trump mehrere führende Demokraten in einem Wahlduell, einschließlich Präsident (Joe) Biden und Vizepräsidentin (Kamala) Harris."

Wenn es nach Gast geht, sollte ein Treffen mit der Führung des Facebook- und Instagram-Mutterkonzerns Meta stattfinden. Dabei soll eine "schnelle" Wiederherstellung von Trumps Facebook-Konto besprochen werden.

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Meta-Vize deutet Trumps Rückkehr an

Tatsächlich rückt eine Freischaltung von Trumps Account näher. Der Vizepräsident des Facebook-Mutterkonzerns Meta, Nick Clegg, deutete dies am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos an. Die Entscheidung werde bald bekannt gegeben. Clegg verwies darauf, dass die Sperre für Trump lediglich für zwei Jahre ausgesprochen worden sei. Zudem betonte er, Meta habe die Verpflichtung, auf seinen Plattformen auch kontroverse Diskussionen zuzulassen.

Meta hatte Trump nach seinen Meinungsäußerungen zum Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 und der anschließenden Debatte über die Rolle des abgewählten Präsidenten bei dem Aufruhr suspendiert. Twitter hatte Trump bereits im November wieder zugelassen, nachdem der US-Milliardär Elon Musk das soziale Netzwerk übernommen hatte.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • "ntv": "Donald Trump will sein Facebook-Konto zurück"
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