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"Wonder Woman"

"Wonder Woman": Geballte Frauenpower mit Gal Gadot

Eine Amazonenprinzessin verlässt ihre Heimat, um die Welt zu retten: Am 15. Juni 2017 kriegen es Kinobesucher mit "Wonder Woman" zu tun. Mit der DC-Verfilmung, in welcher Gal Gadot und Chris Pine in die Hauptrollen schlüpfen, kommt einer der ältesten Superhelden auf die große Leinwand.

Wonder Woman Film
© Warner

Diana, eine Prinzessin unter den Amazonenkriegerinnen, stammt von der tropischen Insel Paradise Island. Dort regieren Frauen. Männer existieren nicht. Diana wird zur mächtigsten Kriegerin aller Zeiten ausgebildet. Als eines Tages der amerikanische Soldat Steve Trevor auf ihrer Heimatinsel strandet und von der Welt der Menschen und den grauenvollen Kriegen berichtet, beschließt Diana kurzerhand, ihn nach Europa, das von den Unruhen des Ersten Weltkriegs erschüttert wird, zu begleiten. Dort wird sie zur Superheldin "Wonder Woman", nimmt ihre Verantwortung gegenüber der Menschheit wahr und setzt ihre übermenschlichen Kräfte im Kampf gegen Verbrechen und Unrecht ein.

Gal Gadot ist "Wonder Woman"

In der DC-Verfilmung "Wonder Woman" übernahm Patty Jenkins die Regie. Niemand Geringeres als "Star Trek"-Darsteller Chris Pine ist in dem Amazonenfilm als US-Pilot Steve Trevor zu sehen. Die israelische Schauspielerin Gal Gadot schlüpft für "Wonder Woman" in das Superhelden-Kostüm. Nicht ihr erster Auftritt als Amazone: Denn bereits in "Batman v Superman: Dawn of Justice" ist sie als "Wonder Woman" zu sehen. Weitere Auftritte hat Gal Gadot als Lasso schwingende Superheldin zudem in "Justice League", der am 16. November 2017 hierzulande in den Kinos startet.

Die Fähigkeiten von "Wonder Woman"

"Wonder Woman" wurde schon in den 1940er-Jahren vom US-Psychologen William Moulton Marston und seiner Frau, Elizabeth Holloway Marston, geschaffen. Die Kriegerprinzessin zeichnet sich bereits in den Comics durch ihre besonderen Kampffähigkeiten aus. Sie kann sich schneller bewegen als jeder Mensch und auch fliegen. Obendrein ist die Superheldin mit einem Lasso ausgestattet, das jeden, der davon gefangen gehalten wird, dazu zwingt, die Wahrheit zu sagen. Längst hat sich "Wonder Woman" durch ihren Kampf für Gerechtigkeit, Frieden und Gleichstellung der Geschlechter zur feministischen Ikone gemausert. 

Fazit: Der Superhelden-Hype nimmt nicht ab. Doch mit "Wonder Woman" passiert nun das, was längst überfällig war: Endlich bekommt ein weiblicher Superheld seinen eigenen Film. Besonders löblich: Es ist zudem der erste Superhelden-Film, bei dem eine Frau auf dem Regiestuhl sitzt.