- Bildquelle: Disney/ Jerry Bruckheimer © Disney/ Jerry Bruckheimer

Inhalt: Reihenfolge aller "Fluch der Karibik"-Filme

Als "Fluch der Karibik" (2003) in die Kinos kam, hat niemand damit gerechnet, dass mit dem Film eine derartige Erfolgsgeschichte beginnen würde. Fast 20 Jahre und vier Fortsetzungen später gehört die "Fluch der Karibik"-Reihe nun jedoch mit Einnahmen von über 4,5 Milliarden US-Dollar nicht nur zu den erfolgreichsten Film-Franchises aller Zeiten. Auch der Soundtrack von Hans Zimmer und die Figur des umherwankenden Piratenkapitäns Jack Sparrow, für dessen Darstellung Johnny Depp sogar für einen Oscar nominiert wurde, sind fest in der Kinogeschichte verankert.

Dennoch kann man auch bei einer ikonischen Filmreihe, die aus fünf Teilen besteht, schnell den Überblick verlieren. Zudem ist ein weiteres "Fluch der Karibik"-Projekt in Planung, das 2022 erscheinen soll – allerdings ohne Johnny Depp. Um da nicht durcheinanderzukommen, stellen wir die Handlung, die Reihenfolge und die Figuren inklusive Darsteller:innen vor.

Die "Fluch der Karibik"-Filme in der Chronologie nach Veröffentlichung

  • 2003: Fluch der Karibik (FSK: 12)
  • 2006: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (FSK 12)
  • 2007: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (FSK 12)
  • 2011: Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (FSK 12)
  • 2017: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (FSK 12)

Im Grunde erzählen zwar alle "Fluch der Karibik"-Filme für sich eine abgeschlossene Geschichte – auch wenn sie meist mit einem Cliffhanger enden, der auf eine Fortsetzung hindeutet. Dennoch ist es ratsam, die einzelnen Teile in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung zu schauen, damit man die lose Rahmenhandlung und Bezüge zu den anderen Filmen versteht. Als kleine Gedankenstütze haben wir hier die Handlung aller "Fluch der Karibik"-Filme kurz zusammengefasst.

Teil 1: Fluch der Karibik (2003)

Der Pirat Jack Sparrow (Johnny Depp) ist auf der Suche nach dem legendären Schiff namens Black Pearl. Einst war er dessen Captain – bis sein erster Maat Hector Barbossa (Geoffrey Rush) eine Meuterei gegen ihn anzettelte. Unerwartete Hilfe bekommt Sparrow vom Schmied Will Turner (Orlando Bloom). Der ist hinter den Piraten her, da sie seine große Liebe, die Gouverneurstochter Elizabeth Swann (Keira Knightley), entführt haben. Doch Barbossa und seine Crew haben ein dunkles Geheimnis: Er und seine Männer sind verflucht zu einem Dasein als lebende Tote. Um den Fluch zu brechen, glauben sie, Elizabeth opfern zu müssen. Und so beginnt ein Wettlauf durch die Karibik.

Teil 2: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (2006)

Jack Sparrow ist wieder im Besitz seiner geliebten Black Pearl und segelt mit ihr durch die Meere. Doch dann meldet sich Davy Jones (Bill Nighy) mit einer offenen Rechnung: Der Kapitän der Flying Dutchman, der die auf See Verstorbenen ins Reich des Todes überführt, half einst die Black Pearl vom Meeresgrund zu holen. Als Gegenleistung soll sich Sparrow für 100 Jahre Jones’ untoter Crew anschließen. Mit einer List verschafft sich der Pirat noch etwas Zeit und begibt sich auf die Suche nach der Truhe des Todes, um seiner Schuld zu entgehen. Parallel dazu werden Will Turner und Elizabeth Swann kurz vor ihrer Hochzeit von Lord Cuttler Beckett (Tom Hollander), einem Repräsentanten der mächtigen East-India Trading Company, festgenommen, weil sie Sparrow zur Flucht verholfen haben. Um dem Gefängnis zu entgehen, soll Turner den magischen Kompass des Piraten stehlen.

Teil 3: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (2007)

Lord Cutler Beckett und die East-India Trading Company haben nun die Kontrolle über Davy Jones und die praktisch unbesiegbare Flying Dutchman. Gemeinsam wollen sie alle Piraten auslöschen und die Weltmeere beherrschen. Nur wenn sich alle Seeräuber zusammenschließen, können sie den übermächtigen Feind besiegen. Doch das vermag nur der Rat der Piratenfürsten in Gang zu setzen. Allerdings müssen dafür alle Ratsmitglieder anwesend sein – dazu zählt auch Jack Sparrow, der sich im Reich der Toten befindet. Deshalb machen sich Will Turner, Elizabeth Swann und der wieder zum Leben erweckte Barbossa in die Unterwelt auf, um den Verstorbenen zu retten.

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (2011)

Nach einem heiklen Zwischenfall in London wird Jack Sparrow von seiner ehemaligen Geliebten Angelica (Penélope Cruz) entführt und auf die Queen Anne’s Revenge gebracht, das Schiff des legendären Piraten Blackbeard (Ian McShane). Der ist auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend und glaubt, Jack wisse, wo sie sich befindet. Doch sie sind nicht die Einzigen, die den Jungbrunnen finden möchten. Neben den Spaniern sind auch die Briten auf der gefährlichen Suche nach der Quelle. Und Letztere werden von niemand Geringerem als Barbossa angeführt.

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (2017)

Jack Sparrow ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Er ist pleite, hat kein Schiff, und auch seine Crew hat ihn verlassen. Doch dann wird es sogar noch schlimmer: Bei einem Trinkgelage befreit er aus Versehen den berüchtigten Piratenjäger Armando Salazar (Javier Bardem). Den hatte Sparrow vor Jahrzehnten durch einen Trick in das verfluchte Teufelsdreieck locken können. In der Bucht starben Salazar und seine gesamte Crew und waren dort fortan als lebende Tote gefangen. Jetzt sind sie wieder auf freiem Fuß und haben ein Ziel: Jack Sparrow und alle anderen Piraten zu töten. Um das zu verhindern, muss er den Dreizack von Poseidon finden. Wer ihn besitzt, kann die Meere und all ihre Flüche kontrollieren. Hilfe bekommt Sparrow dabei von Barbossa, Henry Turner (Brenton Thwaites) und der Wissenschaftlerin Carina Smyth (Kaya Scodelario).

"Pirates of the Caribbean": Reihenfolge der Filme auf Englisch

  • 2003: Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
  • 2006: Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest
  • 2007: Pirates of the Caribbean: At World’s End
  • 2011: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
  • 2017: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales

Die "Fluch der Karibik"-Filme: Besetzung

Da in den fünf "Fluch der Karibik"-Filmen sehr viele Figuren auftauchen, kann das schnell zu Verwechslungen und Verwirrungen führen. Um den Überblick zu bewahren, gibt’s hier noch eine Liste der Haupt- und Nebencharaktere inklusive Schauspieler:innen.

Der Hauptcast der "Fluch der Karibik"-Filme

  • Captain Jack Sparrow (Johnny Depp)
  • Captain Hector Barbossa (Geoffrey Rush)
  • Will Turner (Orlando Bloom)
  • Elizabeth Swann (Keira Knightley)
  • Joshamee Gibbs (Kevin McNally)
  • Commodore James Norrington (Jack Davenport)
  • William "Stiefelriemen Bill" Turner (Stellan Skarsgård)
  • Angelica (Penélope Cruz)
  • Henry Turner (Dominic Scott Kay/Brenton Thwaites)
  • Carina Smyth (Kaya Scodelario)
  • Davy Jones (Bill Nighy)
  • Lord Cutler Beckett (Tom Hollander)
  • Blackbeard (Ian McShane)
  • Armando Salazar (Javier Bardem)

Die wichtigsten Nebenfiguren der "Fluch der Karibik"-Reihe

  • Governor Weatherby Swann (Jonathan Pryce)
  • Tia Dalma (Naomie Harris)
  • Pintel (Lee Arenberg)
  • Ragetti (Mackenzie Crook)
  • Cotton (David Bailie)
  • Marty (Martin Klebba)
  • Murtogg (Giles New)
  • Mullroy (Angus Barnett)
  • Philip Swift (Sam Claflin)
  • Syrena (Àstrid Bergès-Frisbey)
  • Scrum (Stephen Graham)
  • Sao Feng (Chow Yun-fat)
  • Captain Edward Teague (Keith Richards)
  • Ian Mercer (David Schofield)
  • Lieutenant Gillette (Damian O’Hare)

Hintergrund der "Fluch der Karibik"-Reihe

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass der immense Erfolg der "Fluch der Karibik"-Filme ein kleines Wunder war. Das Piratengenre galt zur Jahrtausendwende als tot, die Geschichte basierte auf der Themenfahrt "Pirates of the Caribbean" aus dem Disneyland und Johnny Depp spielte vor dem Kinostart des ersten Films hauptsächlich in kleineren Produktionen mit und hatte dementsprechend noch keinen Superstar-Status. Nicht umsonst lag das Drehbuch also knapp zehn Jahre im Giftschrank, bevor sich 2002 Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Gore Verbinski des Projekts annahmen.

Erst die beiden und eine Schar von motivierten Drehbuchautoren und Filmschaffenden konnten die Geldgeber von dem Projekt überzeugen, das immer mehr Kosten verschlang und einige Drehpannen überleben musste. Doch ihr riskantes Spiel zahlte sich aus und „Fluch der Karibik“ (2003) spielte an den Kinokassen über 650 Millionen US-Dollar ein – und damit fast das Sechsfache seines Budgets. Selbst die Beteiligten hatten nicht mit einem derartigen Erfolg gerechnet. Deshalb war "Fluch der Karibik" ursprünglich auch nie als Filmreihe geplant. Erst der Erfolg des ersten Teils ermöglichte die Fortsetzungen und den Ausbau zum gigantischen Franchise mit Merchandise-Produkten wie Action-Figuren, Lego-Sets oder Videospielen.