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Vor über fünf Jahren verschwunden

Rebecca Reusch: Wie wichtig ist der mysteriöse Gullydeckel im Vermisstenfall?

  • Aktualisiert: 09.07.2024
  • 09:59 Uhr
  • Stefan Kendzia

Ein geheimnisvoller Gully im Umland von Berlin: Ist er der Schlüssel zum Verschwinden von Rebecca? Es kommt erneut Bewegung in den Fall.

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Inhalt

Ein mysteriöser Gullydeckel bringt wieder Bewegung in den Vermisstenfall Rebecca Reusch. Fünf Jahre nach dem Verschwinden der damals 15-Jährigen gibt es laut "Bild" aufgrund einer bisher in der Öffentlichkeit nicht bekannten Zeugenaussage offenbar eine neue Spur.

Laut einem "Bild"-Bericht vom Freitag (21. Juni) gibt es jetzt aber ein neues Mysterium: Der schwere Gullydeckel sei am Mittwoch (19. Juni) noch verschlossen gewesen - nun aber nicht mehr. Wer öffnete den Gully?

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Rebeccas Schwager nach wie vor Hauptverdächtiger

Wo ist Rebecca nur geblieben? Diese Frage stellt sich die Öffentlichkeit ebenso wie Staatsanwaltschaft, Polizei und Verwandte des Mädchens. Nur eines ist sicher: Der Schwager von Rebecca, Florian R., gilt nach wie vor als Hauptverdächtiger in dem Fall ohne Leiche. Dennoch sollen sich Ermittler:innen sicher sein, er habe Rebecca getötet und ihren Körper anschließend in Brandenburg versteckt.

Seit 2019 gilt die damals 15-jährige Rebecca Reusch als vermisst.
Seit 2019 gilt die damals 15-jährige Rebecca Reusch als vermisst.© Polizei Berlin

Zeugin berichtet von einer Beobachtung am Tag des Verschwindens

Laut einem Bericht der "Bild" hatte sich eine Zeugin bei der Redaktion gemeldet. Sie will am Tag des Verschwindens Rebeccas an einem Feldrand ein Zelt gesehen haben, das über einem Gullydeckel aufgebaut gewesen sein soll. Direkt daneben ein himbeerroter Twingo, wie ihn der Hauptverdächtige damals gefahren haben soll.

Die Zeugin habe erklärt, die Polizei über ihre Beobachtung informiert zu haben - diese soll sich aber erst Wochen später bei ihr gemeldet haben. Dabei habe es keine Vernehmung gegeben, sondern nur den Hinweis, sie möge nicht darüber reden, habe die Zeugin mitgeteilt.

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:newstime

Wer hat am Gully herumgewühlt?

Mit einem Fotobeweis zeigt die "Bild", dass der Gully nach dem ersten Bericht vom Dienstag offenbar bewegt wurde. "Der Deckel war nicht mehr richtig geschlossen", so die Zeitung. Dabei habe es sich offenbar nicht um eine Routine-Kontrolle gehandelt.

Auf Anfrage hätten sowohl die Berliner Staatsanwaltschaft als auch die Polizei mitgeteilt, dass der mitteilungsfähige Sachstand nach wie vor unverändert sei. "Aufgrund der laufenden Ermittlungen – und zum Schutze dieser – könnten derzeit keine Angaben getätigt werden", schreibt das Blatt.

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Mutter des Hauptbeschuldigten am Telefon zum Gully befragt

In verschiedenen Internet-Chats ist das Verschwinden Rebeccas nach wie vor ein riesiges Thema. Darin soll die Spur des Gullys veröffentlicht worden sein - bewusst ohne Ortsangabe. Noch am selben Abend nach Veröffentlichung dieser Neuigkeit wollen Zeugen die Mutter von Florian R. zusammen mit Rebeccas Schwester sowie zwei Enkelkindern beobachtet haben, wie sie den Gully aus dem Auto heraus inspiziert haben. Nur: Woher sollen sie die Lage des Gullys, die nicht veröffentlicht worden sein soll, gekannt haben?

"Bild" berichtet weiter, die Mutter des Hauptbeschuldigten zu dieser Sache am Telefon befragt zu haben. Diese soll auf die Frage, ob sie sich an jenem Abend den Gully angesehen hätte, geantwortet haben: "Definitiv nicht". Für weitere Nachfragen soll sie nicht zur Verfügung gestanden haben. Ebenso äußerten sich weder Staatsanwaltschaft noch Polizei zum Sachverhalt, aufgrund der laufenden Ermittlungen und zum Schutz der Beteiligten.

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