Musik & Events

Holiday On Ice kehrt mit neuer Show "NO LIMITS" zurück
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Holiday On Ice kehrt mit neuer Show "NO LIMITS" zurück

  • 09.11.2023
  • 16:41 Uhr
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Unsere aktuellen Musik & Event-Highlights

Michael Kaeshammer: „Turn It Up“ ist Motto und Albumtitel zugleich
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Michael Kaeshammer: "Turn It Up" ist Motto und Albumtitel zugleich

Als Michael Kaeshammer noch ein musikbegeisterter Teenager war, lebte er im beschaulichen deutschen Städtchen Offenburg. Sein Vater hatte eine beachtliche Plattensammlung, die vor allem in Sachen Blues und Jazz so einige Perlen zu bieten hatte. Der kleine Michael wollte schon mit 13 unbedingt Klavier spielen, nahm den üblichen, eher auf Klassik ausgerichteten Klavierunterricht, merkte dann aber schnell: Die Jazz- und Blues-Platten und -Konzerte begeistern ihn viel mehr. Ausschlaggebend dafür waren Künstler wie Count Basie, Art Tatum und Fats Waller, deren Alben er gerne mal bei Papa borgte. Seine musikalische Initialzündung erlebte der Teenager dann, als er mit 13 Jahren auf einer Plattenbörse Vince Webers "The Boogie Man" kaufte und auf dem Live-Album die Publikumsbegeisterung hörte. Als die Familie später, als er gerade 18 geworden war, nach Vancouver zog, steigerte sich Kaeshammers Begeisterung für den Jazz noch weiter – denn diese Musik spielt auch und vor allem in Kanada eine große Rolle.

  • 01.03.2024
  • 10:48 Uhr
IL CIVETTO liefert mit “Alles was ich hab” den Soundtrack für endlose Sommernächte
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IL CIVETTO liefert mit "Alles was ich hab" den Soundtrack für endlose Sommernächte

Mit der ersten Singleauskopplung "Blue Hour" haben Leon Keiditsch (Gesang), Lars Löffler-Oppermann (Klarinette, Saxophon, Keys), Leon Bollinger (Schlagzeug, Percussion), Dany Ahmed (Bass) und Robert Kondorosi (Gitarre) alias IL CIVETTO schon im Mai ein starkes Zeichen gesetzt. Darauf folgte die zweite Vorabsingle, die zugleich der Titeltrack ihres im März 2024 kommenden Album ist: "Liebe auf Eis". Der Song "schmeckt" wie fast immer bei dieser Band nach Sommer und Melancholie. Eingängige, aber poetische deutsche Texte treffen bei den Berliner auf musikalische Einflüsse, die mal an Manu Chao, mal an dezent angekiffte Seeed, mal an AnnenMayKantereit und manchmal gar an die Kalkbrenners erinnern. "Liebe auf Eis" setzt diesmal auf kraftvolle Bläser, die einen schönen Kontrast zum entspannten Vibe zwischen Reggae und Indie bilden. Leon Keititsch singt dazu: "Schöne Welt, rosarote Brille / Sehnsucht hinter Fassaden, wenn ich durch die Stadt streif / Zwischen Capri Sonne und Highlife." Wenig später wünscht er sich: "Zweimal Liebe auf Eis / Lieber nichts, was bleibt." Es ist eine Hymne auf einen bittersüßen Sommerflirt – etwas Lockeres, bei dem man auch schon mal den Namen vergisst, aber nie das Gefühl, diesen Sommertag geteilt zu haben. Denn auch das weht durch den Song: Der Zweifel daran, ob Unverbindlichkeit und Anonymität in einer Stadt wie Berlin wirklich immer so toll sind.

  • 07.02.2024
  • 09:31 Uhr
James Arthur und seine „Bitter Sweet Love“
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James Arthur und seine "Bitter Sweet Love"

James Arthur hat anscheinend etwas, das viele Menschen auf der ganzen Welt berührt. Und man muss kein Sherlock Holmes sein, um festzustellen, dass es seine Stimme sein könnte. Schon 2012 begeisterte er damit das britische TV-Publikum, als er bei "The X Factor" antrat – und die Staffel am Ende recht locker gewann. Inzwischen hat der in Middlesbrough geborene Sänger und Songwriter weit über 25 Millionen Tonträger verkauft und sein größter Hit "Say You Won’t Let Go" hat allein bei Spotify rund 2,5 Milliarden Streams. Im Januar 2024 erscheint der Nachfolger zum 2021er-Album "It All Makes Sense In The End". Es ist sein insgesamt fünftes Studioalbum, wird 13 Songs enthalten, "Bitter Sweet Love" heißen und wurde produziert von Steve Solomon, der schon bei "Say You Won’t Let Go" am Mischpult saß. In einem Statement zu den Aufnahmen sagte James Arthur: "Je mehr Alben man macht und je mehr Erfolg man hat, desto größer ist der Druck, der auf einem lastet. Aber ich habe mich ganz ehrlich wieder wie ein Kind gefühlt und einfach die Musik gemacht, die ich liebe – ohne mich darum zu kümmern, es allen recht zu machen." Nach den Singles "Blindside" und "A Year Ago" hat James Arthur kürzlich die bewegende Ballade "Just Us" veröffentlicht. Der Track beginnt behutsam, nur mit Stimme und Klavier, ein Zwiegespräch zwischen James Arthur und seinem Instrument. Erst mit dem ersten Chorus kommen langsam weitere instrumentelle Verzierungen hinzu, bis "Just Us" in der zweiten Hälfte zu einer üppigen Pop-Nummer inklusive Gospelchor anschwellt. Trotzdem ist James Arthurs Stimme immer der Fixpunkt, weil es schlichtweg unmöglich ist, ihr die Show zu stehlen. Lyrisch geht es in "Just Us" um nicht weniger als das Wichtigste im Leben: die große, wahre Liebe zu einem Menschen. James Arthur hat in einem Interview zugegeben, dass er genau davor lange Zeit weggelaufen sei. Womit er nicht der einzige Popstar sein dürfte. "’Just Us‘ ist ein Song, in dem ich gestehe, dass ich vor dem, was wirklich wichtig ist, davonlaufe und mich im Streben nach Bestätigung durch äußere Dinge verliere", erklärt James. "Es geht darum, dass ich lange Zeit einem hedonistischen hohlen Leben nachgejagt bin, anstatt den wahren Sinn des Lebens zu erkennen. Der natürlich darin besteht, uns selbst, unsere Partnerinnen und Partner, unsere Familien und unsere Freundschaften zu lieben und für sie da zu sein." Schöne Worte über einen wahrlich schönen Song …

  • 15.11.2023
  • 16:31 Uhr
„Wellerman“ war gestern: Nathan Evans‘ Liebeserklärung „Heather On The Hill“
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"Wellerman" war gestern: Nathan Evans‘ Liebeserklärung "Heather On The Hill"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte stattdessen YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 05.02.2024
  • 10:31 Uhr
IL CIVETTO bricht traditionelle Männerbilder und manifestiert „Boys Do Cry“
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IL CIVETTO bricht traditionelle Männerbilder und manifestiert "Boys Do Cry"

Mit der ersten Singleauskopplung "Blue Hour" haben Leon Keiditsch (Gesang), Lars Löffler-Oppermann (Klarinette, Saxophon, Keys), Leon Bollinger (Schlagzeug, Percussion), Dany Ahmed (Bass) und Robert Kondorosi (Gitarre) alias IL CIVETTO schon im Mai ein starkes Zeichen gesetzt. Darauf folgte die zweite Vorabsingle, die zugleich der Titeltrack ihres im März 2024 kommenden Album ist: "Liebe auf Eis". Der Song "schmeckt" wie fast immer bei dieser Band nach Sommer und Melancholie. Eingängige, aber poetische deutsche Texte treffen bei den Berliner auf musikalische Einflüsse, die mal an Manu Chao, mal an dezent angekiffte Seeed, mal an AnnenMayKantereit und manchmal gar an die Kalkbrenners erinnern. "Liebe auf Eis" setzt diesmal auf kraftvolle Bläser, die einen schönen Kontrast zum entspannten Vibe zwischen Reggae und Indie bilden. Leon Keititsch singt dazu: "Schöne Welt, rosarote Brille / Sehnsucht hinter Fassaden, wenn ich durch die Stadt streif / Zwischen Capri Sonne und Highlife." Wenig später wünscht er sich: "Zweimal Liebe auf Eis / Lieber nichts, was bleibt." Es ist eine Hymne auf einen bittersüßen Sommerflirt – etwas Lockeres, bei dem man auch schon mal den Namen vergisst, aber nie das Gefühl, diesen Sommertag geteilt zu haben. Denn auch das weht durch den Song: Der Zweifel daran, ob Unverbindlichkeit und Anonymität in einer Stadt wie Berlin wirklich immer so toll sind.

  • 14.01.2024
  • 20:26 Uhr
"Harry Potter und das verwunschene Kind" ist Theater mit Hollywood-Ambition
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"Harry Potter und das verwunschene Kind" ist Theater mit Hollywood-Ambition

Es war ja irgendwie klar, dass eine düstere Geschichte wie die von Harry Potter nicht mit einem schnöden "Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage" zum Schluss kommen kann. Das dachte sich auch J.K. Rowling – und erzählt in "Harry Potter And The Cursed Child", wie Harry Potter 20 Jahre nach dem Kampf gegen Voldemort als gestresster Mitarbeiter des Zauberministeriums mit seinem Leben, seinen drei Kindern und seiner Vergangenheit hadert. Vor allem das Verhältnis zum jüngsten Sohn Albus Severus ist problematisch, was auch nicht besser wird, als dieser sich mit Draco Malfoys Sohn Scorpius anfreundet und die beiden beim Versuch, aus den Schatten ihrer Väter zu treten, mit Mächten spielen, die sie noch nicht kontrollieren können. Rowling entschied sich jedoch, nicht schon wieder in die Hollywood-Mühle zu steigen und diese Story auch ins Kino zu bringen. Das was seit Dezember 2021 in Hamburg zu sehen ist, ist allerdings auch eher eine Mischform: Ein toll getextetes und gespieltes Theaterstück mit der Größe, der Ambition und den Effekten einer Hollywood-Produktion.Rowling konzipierte die Geschichte mit Hilfe von John Tiffany – das Drehbuch stammte schließlich von Jack Thorne. Ein Autor, der so etwas wie der Experte für dunkle Jugendbücher ist: Er schrieb auch die Drehbücher für die Serien-Adaption von "His Dark Materials" von Philip Pullman für HBO und für die Neuverfilmung des Buches "Der geheime Garten" von Frances Hodgson Burnett. Das englische Theaterstück wurde aus dem Stand zum Riesenerfolg, nicht mal acht Stunden nach Eröffnung der Online-Ticket-Kassen für die ersten Aufführungen im Palace Theatre in London waren 175.000 Tickets verkauft.Für die deutsche Aufführung wurde in Hamburg extra das Mehr“ Theater am Großmarkt ausgebaut – mit einem riesigen finanziellen und logistischen Aufwand. Produktionsleiter und ausführender Produzent Michael Driemler erzählte dem Applaus Magazin von Ticketmaster, was dieses Stück für ihn so besonders macht: "Von der Herausforderung her ist es zweifelsohne einer der Höhepunkte in meiner beruflichen Laufbahn. Normalerweise hat man bei Musical- und Theaterproduktionen, egal wie groß eine Veranstaltung letztendlich auch ist, gewisse Parameter, um die man sich immer kümmern muss: Schauspieler*innen, Technik, Budgets, so was. Bei 'Harry Potter und das verwunschene Kind' kommen viele Dinge hinzu, die man sonst so nicht hat: Es wird zwar nicht gesungen, es gibt keine Live-Musik, aber dafür zum Beispiel ein wahnsinnig ausgetüfteltes Sounddesign. Da wir dieses Theater völlig neu ausgebaut haben, mussten wir also schauen, dass wir das architektonisch erfüllen können. Im Grunde war es aber auch hier die Zauberei, die das Stück so besonders macht. Unsere teilweise sehr jungen Darsteller*innen sind allesamt tolle Schauspieler*innen, aber sie haben eben noch nie einen Illusionstrick vorführen müssen. Wer professionell auf der Bühne zaubert, braucht Monate oder auch mal Jahre, um einen Trick zu lernen. Bei uns musste das schneller gehen."

  • 29.09.2023
  • 13:50 Uhr
„Die Nervigen“ gehen mit ihrem Podcast 2024 auf große Deutschland-Tour
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"Die Nervigen" gehen mit ihrem Podcast 2024 auf große Deutschland-Tour

Wer auch nur hin und wieder auf YouTube oder Instagram unterwegs ist, kommt am Content von Julia Beautx und Joey’s Jungle nicht vorbei. Oft witzig und ulkig, manchmal auch erstaunlich deep, zählen die beiden zu den unterhaltsamsten im Social Media-Game. Seit 2022 nicht nur zu sehen, sondern auch wöchentlich zu hören in ihrem gemeinsamen Podcast "Die Nervigen". Egal wie heikel oder peinlich, die besten Freunde nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen ihre Community an den Stories des Lebens hautnah teilhaben. Der Erfolgspodcast stürmte bereits in die Top Ten der deutschen Podcast-Charts und feierte in diesem Jahr LIVE-Premiere. Da die beiden den direkten Austausch mit ihren Fans sehr schätzen, war für Joey und Julia von Anfang an klar, dass sie mit ihrem Podcast auf die Bühne wollen. Schon nach wenigen Minuten ausverkauft, feierten Julia und Joey im Sommer dann ihr einjähriges Jubiläum – und waren vom Publikum ebenso begeistert wie das Publikum von ihnen. "Wir haben uns vorher fast in die Hosen gemacht", verriet Julia Beautx gleich zu Beginn der Show. Natürlich brachten sie die Show aber unfallfrei und pointenreich ins Ziel. Namhafte Kolleg:innen wie @rezo und @Kimcaramella feuerten sie aus dem Publikum an. YouTube-Userin Emmi, die live vor Ort war, resümierte: "Ich war da und fand diesen Abend wunderschön. Habe insgesamt bestimmt vier mal vor Freude und Überforderung angefangen zu weinen. Euch beide zu sehen, Poppy zu sehen (hihi) war einfach so schön und diese Show war wirklich toll gestaltet. Danke für alles! […] Ich hoffe, ihr macht sowas nochmal irgendwann, es war wirklich wunderschön!" Die Wünsche wurden nun erhört: Nach dem erfolgreichen LIVE-Start werden "Die Nervigen" im kommenden Sommer in insgesamt fünf Städten auftreten. Wer die beiden auf großer Deutschland-Tour live erleben möchte, sollte sich sputen, Tickets sind schnell vergriffen.

  • 01.12.2023
  • 17:05 Uhr
Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour
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Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour

Wer sich die großen Namen im deutschen Schlager anschaut, landet schnell bei den nackten Zahlen. Denn die sind dabei immer wieder ziemlich eindrucksvoll. Nehmen wir den deutsch-südafrikanischen Howard Carpendale: Er hat in seinem Leben bis dato über 50 Millionen Tonträger verkauft, hat mit seinen größten Hits "Ti Amo", "Hello Again", "Nachts, wenn alles schläft" oder auch "Tür an Tür mit Alice" deutsche Musikgeschichte geschrieben und landete mit seinen Alben satte 17 Mal mindestens in den Top 10. Aber das ist eben nur die eine Seite der Medaille. Wer das Herz seiner Karriere schlagen sehen will, der muss auf seine Konzerte gehen, wo seit Jahrzehnten Frauen und Männer mit feuchten Augen auf die Bühne starren, während dieser noch immer recht frisch wirkende Barde seine romantischen, und manchmal ein wenig schlüpfrigen Lieder singt. Aber Carpendale beherrscht auch den melancholischen Rückblick: Vor allem das 2017 veröffentlichte "So long (bis irgendwann)" ist mit seinem folkigen Arrangement und den sanften Streichern in der zweiten Songhälfte ein spätes Glanzstück, das dem altersbedingten Karriere-Herbst mehr als würdig ist. Wer außerdem sein letztes Live-Album "Die Show meines Lebens (Live in Hamburg)" kennt, welches im März erschien und im Mai 2022 aufgenommen wurde, weiß: Auch seine Stimme ist immer noch fast so sanft wie in seinen ersten Jahren auf der Bühne.

  • 29.09.2023
  • 11:49 Uhr
Harlem Globetrotters
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Die Harlem Globetrotters bringen ihren Weltklasse-Basketball nach Deutschland

Man kann es sich beim Blick auf aktuellen Spieler der amerikanischen Profi-Basketball-Liga NBA gar nicht vorstellen, aber: Als sich die Harlem Globetrotters 1926 (zuerst unter einem anderen Namen) gründeten, war es afroamerikanischen Spielern untersagt, in den US-Profi-Ligen der Zeit zu spielen – was sich erst 1950 änderte. Der Manager Abe Saperstein kam deshalb auf die Idee, die besten afroamerikanischen Talente in ein neues Team zu holen – und nicht auf Wettkampf, sondern auf Show zu setzen. Auf diese Weise hatten die Spieler dann doch eine Chance, Geld und Anerkennung zu verdienen. Im ersten Jahr hießen sie noch Savoy Big Five, benannten sich 1927 dann allerdings in "Harlem Globetrotters" um, obwohl nicht ein Spieler aus dem New Yorker Stadtteil Harlem stammte (und sie erst 1968 zum ersten Mal dort eine Partie spielten). Damit wollte Saperstein auf die durchweg afroamerikanische Teambesetzung hinweisen – aber auch das Interesse des oft weißen Publikums provozieren. Denn Harlem, das überwiegend von Schwarzen Amerikaner*innen bewohnt war, galt damals als krimineller Sündenpfuhl und wurde immer wieder als rassistisches Klischee bemüht. Als wäre die hohe Kriminalität der Hautfarbe geschuldet und nicht den massiven sozialen Problemen, die wiederum aus Ungleichheit und rassistischer Schikane entstanden sind. Die "Harlem Globetrotters" boten dem vergnügungssüchtigen weißen Publikum also einen gewissen Nervenkitzel – und zugleich spektakulären Basketball. Die Spiele der Mannschaft sind nämlich bis heute kein sportlicher Wettkampf im klassischen Sinne, sondern eine Akrobatik- und Sport-Show, die halt nur im Gewand eines Basketball-Duells daherkommt. In den choreografierten Partien gibt es spektakuläre Slam Dunks und Würfe, aber auch witzige Show-Einlagen. Dass die Spieler trotzdem Weltklasse sind, beweist zum Beispiel die Aufnahme der Globetrotters in die Ruhmeshalle des Basketballs – der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame – im Jahr 2002 und die inzwischen 21 Einträge ins "Guinness-Buch der Rekorde".

  • 04.09.2023
  • 08:00 Uhr
P!NK Single "Trustfall"
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Tanzbar und mit 80er-Vibes: P!NKs neue Single "Trustfall"

Am 17. Februar erscheint das neunte Studioalbum von P!NK. "Trustfall" heißt es und wird natürlich eines der Pop-Spektakel des Jahres sein. Schon jetzt kann man den Titeltrack daraus hören, der vor allem mit Blick auf die letzte Single eine sehr überraschende Klangfarbe hat. War P!NK im Clip zum Empowerment-Song "Never Gonna Not Dance Again" noch mit Netzstrumpfhose, Hot Pants, rosa Glitzerbody, Goldketten, Stoff-Teddybär-Rucksack und Rollschuhe in einem knallbunten Supermarkt unterwegs, ist der cineastische Clip zu "Trustfall" von Georgia Hudson in den Farben der Nacht gehalten. Auch die Musik dazu klingt eher nach Club als nach Supermarkt-Radio. Was nicht wundert, wenn man weiß, wer hinter dem Track steht: Produziert wurde "Trustfall" vom GRAMMY-nominierten Elektronikkünstler Fred again.. und Johnny McDaid von Snow Patrol, die den Track mit P!NK zusammen schrieben. Vor allem erst genannter hat den aktuellen Clubsound mit Tracks wie "Marea (we’ve lost dancing)" geprägt – ein Lied, das allein bei Spotify kurz vor 180 Millionen Streams steht. Wie die drei in "Trustfall" einerseits mit den Synths an den prägenden Sound von Bands wie Depeche Mode erinnern, gleichzeitig mit dem treibendem Beats perfekt auf die Jetztzeit zielen und damit P!NK den Raum geben, über Vertrauen und zwischenmenschliche Safe Spaces zu singen – das hat eine ganz eigenen Klasse. "Trustfall" ist dabei die perfekte Metapher für dieses Thema. So nennt man die aus vielen "Team Building"-Seminaren bekannte Übung, bei der man sich mit geschlossenen Augen nach hinten fallen lassen muss – wo man dann hoffentlich von der Übungspartnerin oder dem Übungspartner aufgefangen wird.

  • 14.02.2023
  • 11:00 Uhr
Die „Hackney Diamonds“ der Rolling Stones schillern in den schönsten Farben
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Die "Hackney Diamonds" der Rolling Stones schillern in den schönsten Farben

Das neue Album der Rolling Stones dürfte so heiß erwartet worden sein wie kaum eine andere Platte. Kein Wunder, ist es doch das erste mit neuen Songs seit "A Bigger Bang" aus dem Jahr 2005. Es ist außerdem das erste seit dem Tod von Charlie Watts am 24. August 2021. Er war der Gentleman-Drummer und die ruhige Seele der Stones seit 1963. In den Interviews, die Mick Jagger, Ron Wood und Keith Richards in den letzten Wochen gaben, betonten sie immer wieder, dass es "Hackney Diamonds" ohne Watts nicht gegeben hätte. Watts ist außerdem auf den Songs "Mess It Up" und "Live By The Sword" auch noch an den Drums zu hören – diese Aufnahmen entstanden vor seinem Tod. Es sei "ein Tribute-Album für Charlie", sagte Keith Richards in einem Interview mit dem Wochenmagazin "Der Spiegel". Er leide noch immer unter dem Verlust seines Bandkollegen und Freundes. "Ich verarbeite seinen Tod noch immer. Es ist noch nicht vorbei. Charlie war ein großer Teil meines Lebens. Und der Stones. Erst, wenn jemand geht, merkt man, wie groß er eigentlich war. Da ist eine große Lücke. Ich fülle sie, indem ich mich mit ihm unterhalte. Ich frage mich: Was würde Charlie über dieses oder jenes denken? Wir hatten endlose Gespräche, die gehen weiter. In mir ist Charlie immer noch sehr lebendig." Aber was bedeutet eigentlich dieser so poetische und urbritische Titel "Hackney Diamonds"? Das erklärte Mick Jagger im Rahmen eines Presse-Events im einst recht rauen Londoner Stadtteil Hackney. Ein Slang-Ausdruck für zerbrochenes Glas, sei das, so Jagger: "Wenn du an einem Samstagabend in Hackney unterwegs bist, dir jemand die Windschutzscheibe einschlägt, und die Scherben auf der Straße landen, wo sie im Licht glitzern – DAS sind 'Hackney Diamonds'." Die Kritiken des Albums waren kurz nach Release fast durchgehend positiv. Auch wenn sich nicht alle Oldschool-Fans mit der breitkreuzigen und modernen Produktion von Andrew Watt anfreunden konnte. Watt kommt nämlich eher vom Pop, gewann 2021 einen Grammy als "Producer of the Year", produzierte Hits mit Miley Cyrus und Justin Bieber und motzte in den letzten Jahren den Sound von Ozzy Osbourne und Iggy Pop auf deren letzten Alben auf. Watt ist außerdem selbst Gitarrist und riesiger Stones-Fan. Als Produzent von "Hackney Diamonds" sei er "ergebnisorientiert" gewesen, so Watt im Interview mit dem amerikanischen Magazin "Rolling Stone": "Ich war der Newcomer. Ich hatte also nicht den Ballast, den eine Band mit sich bringt, die schon seit über 60 Jahren zusammen ist. Es gibt eine Menge Geschichten zwischen all den Leuten in diesem Raum, besonders zwischen Mick und Keith. Die einzige Möglichkeit, die mir einfiel, wie ich am besten durch diese Gewässer navigieren konnte, war es schnell zu arbeiten und sie in Bewegung zu halten." Diese Arbeitsweise half sicher auch dabei, dass die Chemie zwischen Mick Jagger und Keith Richards stimmte. Der Sänger und der Gitarrist liebten und hassten sich bekanntlich über die Jahre. Kaum ein Interview kam ohne Fragen nach der Stimmung der beiden aus. Keith Richards sagte in der "New York Times" zum Beispiel: "Wir sind ein seltsames Paar." Und präzisierte dann noch ein klein wenig mehr: "Ich liebe ihn sehr und er liebt mich sehr – lass es uns dabei belassen." Im Interview mit Jimmy Fallon in London bei der offiziellen Ankündigung gab es dann noch diesen schönen, entlarvenden Moment, als Richards auf die Frage, wie man es als Band 60 Jahre zusammen aushält, knurrte: "Indem man nicht zu oft miteinander redet." Jaggers Fazit konnte man dann auch im "Rolling Stone" nachlesen: "Ich glaube, wir haben uns bei dieser Platte sehr gut verstanden. Natürlich haben wir Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die Dinge sein sollten, aber ich denke, das ist ziemlich normal. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Keith denkt, ich begeistere mich zu schnell für etwas. Aber ich weiß, wie schnell die Dinge geschehen sollten – denn ich bin ein absoluter Groove-Typ." Unter den zwölf Songs finden sich zahlreiche Highlights. Die Vorabsingle "Angry" ist eines davon und zugleich ein guter Album-Opener: Die Rolling Stones rocken hier schnörkellos und enthusiastisch nach vorne, im Video dazu räkelt sich "Euphoria"-Star Sydney Sweeney auf der Rückbank eines fahrenden Cabrios. Auch die Studio-Gästeliste sorgt für große Momente: die mächtig soulige Ballade "Sweet Sounds Of Heaven" zum Beispiel, die mit Stevie Wonder und Lady Gaga entstand, die sich hier mal eben als stimmgewaltige Soul-Sängerin outet. Gibt es etwas, was diese Frau nicht kann? Der rotzige Blues-Stomper "Bite My Head Off" wiederum hat Paul McCartney am Bass und bei "Live By The Sword" hört man Elton John – und eben das ruhige und zugleich kraftvolle Drumming von Charlie Watts. Am Ende des Albums wird es dann aber noch einmal betont ruhig – mit einem Verweis auf die Jahre der Bandgründung. Man hört nur Jagger und Richards, die gemeinsam den Blues-Klassiker "Rollin’ Stone" von Muddy Waters aus dem Jahr 1950 spielen. Ein bewusst gesetzter, genialer Schlusspunkt: Denn, das wissen die Fans, nach genau diesem Song hat Brian Jones die Band 1962 angeblich benannt.

  • 15.11.2023
  • 16:35 Uhr
Mister „Wellerman“ Nathan Evans mit neuer Single „Driving To Nowhere“
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Mister "Wellerman" Nathan Evans mit neuer Single "Driving To Nowhere"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte schließlich YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 01.09.2023
  • 14:39 Uhr
Mono Inc. geht mit gleichnamigem Album auf "Ravenblack"-Tour
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Mono Inc. geht mit gleichnamigem Album auf "Ravenblack"-Tour

"Ravenblack" ist das mittlerweile zwölfte Studioalbum der Dark-Rocker Mono Inc. und füttert die ohnehin reichhaltige Bandhistorie um elf neue Lieder an – darunter, auf ausdrücklichen Wunsch der Fans, auch wieder zwei deutschsprachige Stücke namens "Lieb mich" und "Wiedersehen woanders". Schon im letzten Jahr baten Mono Inc. mit der Vorabsingle "Princess Of The Night" zum Tanz, die wie ein mittelalterlicher Walzer beginnt und dann zu einem majestätischen, dunklen Rocksong mutiert. Nachdem das Vorgängeralbum den Hamburgern nach bereits sechs Top Ten-Platzierungen erstmals den Nummer-1-Erfolg bescherte, wird auch "Ravenblack" genau das wieder schaffen könnte. Die Songs fokussieren sich auf den Kern und die musikalischen Grundpfeiler von Mono Inc. Sie sind treibend und atmosphärisch zugleich, paaren Harte Metal-Riffs mit hymnenhaften Melodiebögen und tiefen, Mono Inc.-typischen Lyrics, die wieder einmal eine rabenschwarze Gothic-Welt eröffnen. Da wäre zum Beispiel das abgründig-romantische Duett "Lieb mich", oder der "Heartbeat of the Dead", der hier sehr lebendig zu einem geradezu majestätischen Riff schlägt. "At The End Of The Rainbow" wiederum erwartet uns zwar kein Top aus Gold, aber ein wundervolle Goth-Rockballade. Unterstützt werden die MONOs bei "Ravenblack" von ihren Labelmates Storm Seeker und SANZ, die jeweils zu einem Feature eingeladen wurden. Nach dem ersten Teil der "Ravenblack"-Tour im Frühjahr 2023, stehen Mono Inc. deutschlandweit ab August für weitere Livetermine auf der Bühne, um ihr neuestes Werk mit den Fans zu feiern.

  • 15.08.2023
  • 08:00 Uhr
Fury In The Slaughterhouse raten ihren Fans: „Don’t Give Up“
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Fury In The Slaughterhouse raten ihren Fans: "Don’t Give Up"

Kai Wingenfelder (Sänger), Thorsten Wingenfelder (Gitarre), Christof Stein-Schneider (ebenfalls Gitarre), Rainer Schumann (Schlagzeug), Christian Decker (Bass) und Gero Drnek (Keyboard, Gitarre und auch mal die Mandoline) alias Fury In The Slaughterhouse sind die Meister der melancholischen Alternativ-Hymnen. Man denke nur an ihre Überhits "Won’t Forget These Days" oder "Every Generation Got Its Own Disease". Da wundert man sich fast ein wenig, wenn sie nun einen schamlos optimistisch betitelten Song namens "Don’t Give Up" veröffentlichen. Wer genau rein hört, merkt aber schnell: Die Bestandsaufname zur Lage der Nation von Kai Wingenfelder ist in diesem Song dennoch eher düster: "The future looks as black as coal / No one’s there to save your soul." Aber Fury In The Slaughterhouse malen dann eben nicht das Unglück in noch schwärzeren Schwarztönen, sondern versuchen es mal in die andere Richtung zu drehen: "So help yourself / To get out of your hole”, heißt es später, während musikalisch alles in diesem Song auf die maximale Erbauung zuarbeitet. Und genau das ist das Ziel der Band. „Die letzten Jahre waren in vielen Punkten eine sehr bedrückende Zeit", sagt Kai Wingenfelder. "Das ging mit Corona los, dann kam noch die Ukraine obendrauf. Die Erdbeben in der Türkei und Syrien. Die Lage im Mittelmeer. Man könnte die Liste endlos weiterführen. Irgendwann haben wir uns aber gedacht: Das Wichtigste, das wir machen können, ist: Den Leuten ein bisschen von dem zu geben, was man braucht, um durch solche Zeiten durchzukommen." Das mit dem Albumtitel "HOPE" war dann ein No-Brainer, nachdem Gitarrist Christof Stein-Schneider das Wort mal in den Raum geworfen hatte. "Wir dachten irgendwie alle gleich: Das ist es. Das ist der rote Faden.‘" Allerdings: "Es ist kein 'Das Leben ist schön'-Album. Wir wollten einfach ein Statement setzen."

  • 10.07.2023
  • 11:29 Uhr
LOUA ist lieber „Mit Dir Wach“ als ausgeschlafen
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LOUA ist lieber "Mit Dir Wach" als ausgeschlafen

Wer LOUAs Werdegang von Anfang an im Blick hatte, wird vermutlich über ihr TikTok-Profil aufmerksam geworden sein, mit dem sie schon über 190.000 Follower:innen überzeugen konnte. Und schon da merkt man schnell, dass hier eine Künstlerin am Start ist, die ihr Handwerk in Sachen Gesang und Songwriting versteht. Das liegt vor allem daran, dass die Musik schon sehr früh in ihr Leben trat. "Meine Mutter sagt immer, ich habe gesungen, bevor ich sprechen konnte. Das ging also bei mir schon auf dem Schaukelpferd los." Alles was kreativ und künstlerisch war, habe sie von Anfang an angezogen, sagt sie. "Ich habe gemalt, aber auch früh angefangen mit Freundinnen und Kumpels eigene Sachen zu schreiben und die dann so hobbymäßig zu produzieren. Bei YouTube war ich ebenfalls recht früh mit ersten Cover-Versionen. So richtig interessant wurde es dann aber erst, als ich angefangen habe, Gesangsunterricht zu nehmen." Ihr Lehrer merkte nämlich schnell, dass diese junge Frau Talent, Drive und Stimme hat. Er machte LOUA mit besagtem Songwriter und Produzenten Tobias Röger bekannt, mit dem sie bis heute arbeitet. "Die beiden haben mir quasi erste Türen geöffnet." Als die Pandemie dann ihre ersten Steps zur Solokarriere ausbremste, konzentrierte sie sich voll auf TikTok, entwickelte kleine Reihen und fand ein großes Publikum mit ihren ganz eigenen Cover-Versionen, bei denen sie erfolgreiche Popsongs in den Strophen änderte und damit einen eigenen Spin gab.

  • 07.07.2023
  • 12:49 Uhr
Mister „Wellerman“ Nathan Evans mit neuer Single „Days Of Our Lives“
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Mister "Wellerman" Nathan Evans mit neuer Single "Days Of Our Lives"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte schließlich YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 16.06.2023
  • 14:38 Uhr
Bravo Hits 121
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Immer wieder ein "Bravo!" wert: "Bravo Hits 121"

Schon vor drei Jahrzehnten konnte man allein mit den Samplern der "Bravo Hits"-Reihe problemlos eine Privatparty beschallen. Dabei kam am Ende sogar ein Abend raus, der alle Fraktionen friedlich auf der Tanzfläche zusammenbrachte. Es gab ein paar Dancefloor-Partyhits, es gab aktuelle Radiophänomene, es gab ein paar Rockstücke und selbst der Metal-Hype und die Grunge-Ära hinterließen ihre Spuren. Diesen Blick auf die Charts, der sich wenig um Genres schert, hat sich das "Bravo Hits"-Team bis heute bewahrt. Nur, dass heute die Radio-Phänomene eher von den TikTok-Hypes und den Streaming-Bangern abgelöst werden. Deshalb ist es klar, dass Nina Chuba ihre "Mangos mit Chilli" servieren darf – eines der besten Stücke von ihrem Album "Glas", das ganz locker klarstellte, wie unfair und faktisch falsch es wäre, sie als "One Hit Wonder" zu bezeichnen. Darauf einen "Wildberry Lillet" auf ex! Ebenfalls bei TikTok heiß gemacht wurde man von DEM Power-Duett der letzten Woche: Rap Queen badmómzjay holt sich die Berliner Hyperpop Prinzessin Domiziana an die Seite, um "Auf die Party" zu gehen. Ein Party-Banger, der für Extrovertierte ebenso gut funktioniert wie für Extrovertierte. Außerdem aus heimischen Pop-Gefilden bei den "Bravo Hits" dabei: Wincent Weiss und Fourty mit ihrem Mutmach-Track "Spring", Milky Chance mit Kiffer Vibes, die zum "Living In A Haze" verleiten, Deephouse-Weltstar Robin Schulz mit seinem "Sweet Goodbye", die "Number 1" in Sachen Charme Nico Santos, TikTok-Star Levent Geiger mit "2 Dumb Kids", AnnenMayKantereit, die bei "Lass es kreisen" auf entspannt machen, Montez, der "Jeden Tag mehr" Geld verdienen dürfte und Peter Fox, der auf "Vergessen wie" das Kunststück fertigbringt, mitreißend und tanzbar über das Altwerden und Wieder-in-Schwung-Kommen zu singen.

  • 27.04.2023
  • 11:49 Uhr
Mono Inc. kehren endlich mit ihrem zwölften Album „Ravenblack“ zurück
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Mono Inc. kehren endlich mit ihrem zwölften Album "Ravenblack" zurück

"Ravenblack" ist das mittlerweile zwölfte Studioalbum der Dark-Rocker Mono Inc. und füttert die eh schon reichhaltige Bandhistorie um elf neue Lieder an – darunter, auf ausdrücklichen Wunsch der Fans, auch wieder zwei deutschsprachige Stücke namens "Lieb mich" und "Wiedersehen woanders". Schon im letzten Jahr baten Mono Inc. mit der Vorabsingle "Princess Of The Night" zum Tanz, die wie ein mittelalterlicher Walzer beginnt und dann zu einem majestätischen, dunklen Rocksong mutiert. Nachdem das Vorgängeralbum den Hamburgern nach bereits sechs Top Ten-Platzierungen erstmals den Nummer-1-Erfolg bescherte, könnte auch "Ravenblack" genau das wieder schaffen. Die Songs fokussieren sich auf den Kern und die musikalischen Grundpfeiler von Mono Inc. Sie sind treibend und atmosphärisch zugleich, paaren harte Metal-Riffs mit hymnenhaften Melodiebögen und tiefen, Mono Inc.-typischen Lyrics, die wieder einmal eine rabenschwarze Gothic-Welt eröffnen. "Ravenblack" wird es der Band allerdings schwer machen, die richtigen Single-Auskopplungen zu finden, da mindestens ein halbes Dutzend drauf vertreten sind. Das ist wahrscheinlich einer von sehr wenigen positiven Effekten, den die Pandemie mit sich gebracht hat, denn durch die dringend benötigte (Zwangs-) Pause und die Europa-Tour mit über 30 Shows und über 40.000 hungrigen Fans im Frühjahr des Jahres sprudelten die Ideen aus Sänger und Mastermind Martin Engler jetzt nur so heraus. Da wäre zum Beispiel das abgründig-romantische Duett "Lieb mich", oder der "Heartbeat of the Dead", der hier sehr lebendig zu einem geradezu majestätischen Riff schlägt. "At The End Of The Rainbow" wiederum erwartet uns zwar kein Topf aus Gold, aber eine wundervolle Goth-Rockballade. Unterstützt werden die MONOs bei "Ravenblack" von ihren Labelmates Storm Seeker und SANZ, die jeweils zu einem Feature eingeladen wurden. Diese Kooperationen sollen dann im Jahr 2023 im Rahmen der "Ravenblack"-Tour gemeinsam live performt werden, die im Frühjahr über die Bühnen gehen wird.

  • 01.02.2023
  • 15:56 Uhr
Sarah Connor wünscht uns allen eine herzliche „Not So Silent Night“
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Sarah Connor wünscht uns allen eine herzliche "Not So Silent Night"

Sarah Connor wollte in diesem Jahr ein Themenalbum aufnehmen. Das hatte sie sich sozusagen als guten Vorsatz mit in das Jahr 2022 genommen. Entweder eine Platte mit Kinderliedern sollte es sein oder zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder ein Weihnachtsalbum. Ein "normales" Album wollte sie aus einem ganz bestimmten Grund umgehen: "Weil ich lange kein neues Album veröffentlicht habe, aber auch keine Kraft hatte, so viel über die Zeit nachdenken zu müssen, in der wir gerade leben. Klima- und Energiekrise, Pandemie, Kriege, Überkonsum… Viel zu viele Krisen auf der Welt." Sie habe sich nach "Leichtigkeit, Spaß, nach Aufrichtigkeit und Wärme" gesehnt. Aber der vollgepackte erste "richtige" Tour-Sommer nach der Pandemie stand vor der Tür. Was bedeutete, sie hätte nicht die nötige Zeit gehabt, in Ruhe ins Studio zu gehen, um neue Songs zu schreiben. Also dachte sie, "es sei ein guter Zeitpunkt, ein kleines Experiment zu wagen. Völlig zwanglos. Ich hatte keine Lust auf meine typische Schwermut und Melancholie. Ich wollte auch im Studio Lachen und Leichtigkeit und ein bisschen unter Leute kommen." Zuerst rief sie ihren guten Freund und Produzenten Nico Rebscher an und fragte, ob er Lust auf ein Weihnachtsalbum hätte. Hatte er. Nächster Schritt: "Ich miete das Black Rock Studio auf der griechischen Vulkaninsel Santorini. Ende Januar und Ende Februar, jeweils für sechs Tage. Wir laden eine Hand voll Freunde und Kollegen ein, deren Arbeit mir in der Zeit gefallen hat und schauen mal, was dabei rauskommt. Gesagt getan. Max Wolfgang, Ali Zuckowski, Kelvin Jones, Nico Santos und Kalli&Joe kamen vorbei. Wir hatten tolle Gespräche und eine fantastische Zeit, haben gelacht bis wir geweint haben, haben abends zusammen gekocht und reichlich Raki getrunken. Aber vor allem haben wir Musik gemacht. Viel mehr, als ich zu Hause mit vier Kindern und dem dazugehörigen Alltag je machen kann."

  • 16.01.2023
  • 13:33 Uhr
Am 11. November erscheint endlich das Comeback-Album der Sportfreunde Stiller. „Jeder nur ein X“ zeigt, dass die Band wieder top in Form ist und nichts vermissen lässt.
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Am 11. November erscheint endlich das Comeback-Album der Sportfreunde Stiller. "Jeder nur ein X" zeigt, dass die Band wieder top in Form ist und nichts vermissen lässt.

Nach "I’m Alright" und "Spektakulär" beweist auch der Rest des neuen Albums, dass die "Sportis" Peter Brugger, Florian Weber und Rüdiger Linhof gut in Form sind – trotz oder gerade wegen der langen Pause.  Sänger Peter Brugger sagte in einem Interview über diese Zeit: "Es ist viel passiert. In der Band herrschte erstmal Funkstille. Wir haben uns nicht gut verstanden, als wir die Live-Auftritte 2017 beendet haben. Wir hatten unterschiedliche Meinungen und haben uns voneinander entfernt. Deshalb haben wir den Cut gemacht, wir gingen mit völlig offenem Ende auseinander. Jeder hat entweder andere Projekte gestartet oder sich ins Privatleben zurückgezogen." Aber dann merkten die drei Freunde doch, dass sie eben das sind: Freunde – und nicht bloß Kollegen. Peter erzählt weiter: "Vor rund zwei Jahren haben wir den Entschluss gefasst, es wieder miteinander probieren zu wollen. Wir haben uns getroffen, hatten unsere Instrumente dabei – wir wollten reden und Bier trinken. Aber auch herausfinden, ob wir uns wieder annähern können. Dann ist etwas Schönes passiert: Wir haben uns Corona-freie Bubbles geschaffen, in denen wir wieder zusammen Musik gemacht haben. Dabei ist auch noch eine neue Platte entstanden. Wir sind wieder näher zusammengerückt, haben ein besseres Verständnis füreinander und wieder Lust, gemeinsam zu spielen."

  • 08.12.2022
  • 14:12 Uhr
Sportfreunde Stiller "Jeder Nur Ein X" 2022
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"Jeder nur ein X" ist ein gelungenes Comeback der Sportfreunde Stiller

Nach "I’m Alright", "Spektakulär", "Ich scheiß auf schlechte Zeiten" und "Du bist eine Bank" beweist auch der Rest des neuen Albums, dass die "Sportis" Peter Brugger, Florian Weber und Rüdiger Linhof gut in Form sind – trotz oder gerade wegen der langen Pause.  Sänger Peter Brugger sagte in einem Interview über diese Zeit: "Es ist viel passiert. In der Band herrschte erstmal Funkstille. Wir haben uns nicht gut verstanden, als wir die Live-Auftritte 2017 beendet haben. Wir hatten unterschiedliche Meinungen und haben uns voneinander entfernt. Deshalb haben wir den Cut gemacht, wir gingen mit völlig offenem Ende auseinander. Jeder hat entweder andere Projekte gestartet oder sich ins Privatleben zurückgezogen." Aber dann merkten die drei Freunde doch, dass sie eben das sind: Freunde – und nicht bloß Kollegen. Peter erzählt weiter: "Vor rund zwei Jahren haben wir den Entschluss gefasst, es wieder miteinander probieren zu wollen. Wir haben uns getroffen, hatten unsere Instrumente dabei – wir wollten reden und Bier trinken. Aber auch herausfinden, ob wir uns wieder annähern können. Dann ist etwas Schönes passiert: Wir haben uns Corona-freie Bubbles geschaffen, in denen wir wieder zusammen Musik gemacht haben. Dabei ist auch noch eine neue Platte entstanden. Wir sind wieder näher zusammengerückt, haben ein besseres Verständnis füreinander und wieder Lust, gemeinsam zu spielen."

  • 08.12.2022
  • 14:12 Uhr
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