Oscars ® 2018

Oscar®-Nominierungen 2018: Kategorie "Beste Regie"

Beste Regie

Wenn jedes Jahr kurz vor der Verleihung die Nominierungen für den Oscar® bekannt gegeben werden, werden einige Kategorien wieder mit besonderer Spannung erwartet – auch "Beste Regie" gehört dazu. Wer kann sich über eine Nominierung freuen?

Ein Film ist immer untrennbar mit seinem Regisseur verbunden: Er ist derjenige, der über die Stimmung, die Bildsprache und meist auch über die Auswahl der Schauspieler und den Schnitt entscheidet. Fast in jedem Jahr können sich sowohl bekannte Hollywood-Größen als auch aufstrebende Newcomer Hoffnungen auf den Oscar® in der Kategorie "Beste Regie" machen.

Oscar®-Nominierungen 2018 für "Beste Regie"

Die Oscar®-Nominierungen für "Beste Regie sind inzwischen bekannt. Nun heißt es auch für viele Regisseure: warten – und hoffen, dass sie am 4. März vielleicht auf der legendären Oscar®-Bühne den Goldjungen in Empfang nehmen können.

Beste Regie – die "Königsdisziplin" in Hollywood

Neben den bekannten Filmstars sind es die Regisseure, die in Hollywood das größte Ansehen genießen. Sie gelten als die eigentlichen "Macher" eines Filmes, auch wenn sie stets ein Heer von Produzenten, Technikern, Assistenten und natürlich Kameramann, Schauspieler und Schauspielerinnen im Rücken haben. Der Regisseur prägt den Look und die Stimmung eines Filmes – und damit hat er wohl an jedem Oscar®, den sein Film erhält, einen gewissen Anteil. Die Nominierung für "Beste Regie" wird auch 2018 wieder einem der Regisseure zur Krone des Filmgeschäfts verhelfen. Der Oscar®-Gewinn ist der Ritterschlag für jeden Regisseur und eine Garantie für die besten Drehbücher der kommenden Jahre.

Oscar® "Beste Regie" – Fun Facts aus der Oscar®-Geschichte

  • Im ersten Jahr der Oscar®-Verleihung (1929) wurde der Regie-Oscar® in zwei verschiedenen Kategorien vergeben: Drama und Komödie. Ab 1930 gab es nur noch eine Kategorie für alle Regisseure.
  • Kathryn Bigelow ist die bisher einzige Regisseurin, die in der 90-jährigen Oscar®-Geschichte den Preis gewann. Sie wurde 2010 für das Kriegsdrama  "The Hurt Locker" ausgezeichnet.
  • Der jüngste Gewinner ist Damien Chazelle, der 2017 den Regie-Oscar® für "La La Land" bekam.
  • Regisseur William Wyler durfte dreimal den Oscar® für die beste Regie entgegennehmen – unter anderem für das Epos  "Ben Hur" (1960). Beinahe enttäuschend, wenn man bedenkt, dass es im Lauf seiner Karriere 12 (!) Mal für die Trophäe nominiert war.

Leer ausgegangen: Wem der Regie-Oscar® verwehrt bliebt

Einigen Regisseuren scheint das Oscar®-Glück einfach nicht hold zu sein. So gibt es in der langen Geschichte der Academy Awards immer wieder große Regisseure, die trotz Kultstatus und zahlreicher Kino-Erfolge nie den Preis für die beste Regie erhalten haben. Regie-Legende Alfred Hitchcock wurde viermal nominiert, gewann aber nie. Seinem Kollegen David Lynch brachte seine Leidenschaft für morbide und mysteriöse Themen (unter anderem in "Twin Peaks", "Lost Highway" und "Mulholland Drive") insgesamt drei Oscar®-Nominierungen ein, den Preis gewann er aber nicht ein einziges Mal. Auch Robert Altman, der im Lauf seiner langen Karriere unzählige Filmpreise und insgesamt fünf Oscar®-Nominierungen erhielt, ging bei der Preisverleihung regelmäßig leer aus. Immerhin durfte der Regisseur, der auch als Drehbuchautor und Produzent tätig war, 2006 den Ehren-Oscar® für sein Lebenswerk in Empfang nehmen. Actionfilm-Regisseur Ridley Scott schrieb mit Kinoerfolgen wie "Thelma & Louise", "Gladiator" und "Black Hawk Down" zwar Filmgeschichte, gewann aber trotz drei Nominierungen ebenfalls nie den Oscar® für die beste Regie. 

Wir sind gespannt, welcher der Nominierten 2018 den Oscar® für die "Beste Regie" bekommt.