VornameNicole
NachnameKidman
LandAustralien
Alter51
Geburtstag20.06.1967
GeburtsortHonolulu / Hawaii (USA)
SternzeichenZwillinge
Geschlechtweiblich
Haarfarberotblond

Biographie zu Nicole Kidman

Nicole Kidman wird in Honolulu geboren, zieht aber bereits im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Australien, dem Heimatland ihrer Eltern. Hier beginnt die spätere Schauspielerin, die sowohl die amerikanische, als auch die australische Staatsbürgerschaft besitzt, schon als Kind mit Ballett- und Schauspielunterricht. Schnell steigt sie zum TV- und Filmstar auf und kann sich bereits mit 16 die ersten großen Rollen in Die BMX-Bande und der bekannten TV-Serie Australien-Express in die Vita schreiben. 1990 ergattert der australische Star endlich auch eine Rolle in Hollywood: Tage des Donners (mit Robert Duvall und Randy Quaid) öffnet ihr die Tür zur Traumfabrik und zu Tom Cruises Herz. Für To Die For (mit Matt Dillon, Joaquin Phoenix und Casey Affleck) wird sie 1995 erstmals mit dem Golden Globe ausgezeichnet.

Nicole Kidman
© WENN

Die Frau an der Seite von Tom Cruise

Trotz starker Auftritte bleibt Nicole Kidman zunächst vor allem die Frau an der Seite von Tom Cruise, mit dem sie seit 1990 verheiratet ist. 1999 steht sie mit ihrem Mann in Stanley Kubricks letztem Film Eyes Wide Shut (mit Sky du Mont und Sydney Pollack) vor der Kamera und überzeugt auf ganzer Linie. Doch erst die Scheidung von Tom Cruise 2001 katapultiert Nicole Kidman in die oberste Schauspielerriege Hollywoods. In anspruchsvollen Filmprojekten wie The Others (2001; mit Fionnula Flanagan und Eric Sykes) oder Unterwegs nach Cold Mountain (2003; mit Jude Law und Renee Zellweger) sorgt sie in den darauffolgenden Jahren bei Kritikern und Publikum gleichermaßen für Begeisterung. Mit Moulin Rouge (2001; mit Ewan McGregor und John Leguizamo), Die Frauen von Stepford (2004; mit Matthew Broderick und Bette Midler), Der Goldene Kompass (2007; mit Daniel Craig und Dakota Blue Richards) oder Meine erfundene Frau (2011; mit Adam Sandler und Jennifer Aniston) beweist die Schauspielerin, dass sie auch lustige und fantasievolle Rollen gekonnt meistern kann – und streicht nebenbei Rekordgagen ein.

2008 setzt Nicole Kidman mit ihrem Auftritt in Australia (2008; mit Hugh Jackman und David Wenham) ihrem Heimatland ein eindrucksvolles Denkmal. Für den Fernsehfilm Hemingway & Gellhorn (2012; mit Clive Owen und David Strathairn) kehrt die Schauspielerin 2012 noch mal ins TV zurück. 2014 ist sie als Grace Kelly im Biopic Grace of Monaco (2014; mit Tim Roth und Frank Langella) zu sehen, 2015 verkörpert sie die Rolle der Gertrude Bell in Königin der Wüste (2015; mit James Franco und Damian Lewis) – beide Rollen bringen der Schauspielerin abermals zahlreiche positive Kritiken ein. 2016 überzeugt Kidman in Lion - Der lange Weg nach Hause (mit Dev Patel und Rooney Mara), für den sie 2017 für den Oscar® als "Beste Nebendarstellerin" nominiert ist, jedoch muss sie sich gegen Viola Davis geschlagen geben. Trost spendet da vielleicht der Golden Globe im Jahre 2018, den sie als Beste Hauptdarstellerin für die TV-Serie Big Little Lies (2017; mit Reese Witherspoon und Shailene Woodley) gewinnt. 

Nicole Kidman engagiert sich für Frauenrechte

Die vierfache Mutter arbeitet nicht nur für UNICEF, sondern auch als Sonderbotschafterin für die UNO-Organisation UNIFEM für Frauenrechte. Für ihr Engagement wird sie 2004 als "Citizen of the World" ausgezeichnet. Neben Steven Spielberg und Christoph Waltz sitzt Nicole Kidman beim "Cannes 2013"-Filmfestival mit in der Jury. 

Fazit: Obwohl Nicole Kidman schon mit 16 Jahren ihre ersten großen Rollen als Schauspielerin übernimmt, schafft sie erst nach der Scheidung von Tom Cruise den Sprung zum Weltstar. Mit zahlreichen Filmen von Dramen, über Abenteuer, Biopics und Komödien bis hin zu Musicals beweist sie ihre Vielseitigkeit. Neben dem Oscar gewann sie bereits vier Mal den Golden Globe als Beste Hauptdarstellerin.

Nicole Kidman
© WENN

Filmographie (Auswahl)

  • Bush Christmas – 40 Grad im Schatten (1983)
  • Die BMX-Bande (1983)
  • Wind der Liebe (1986)
  • Tanz der Schatten (1987)
  • Trendsetters – Jahrmarkt der Illusionen (1989)
  • Tages des Donners (1990)
  • Billy Bathgate (1991)
  • To Die For (1995)
  • Batman Forever (1995)
  • Zauberhafte Schwestern (1998)
  • Eyes Wide Shut (1999)
  • The Others (2001)
  • Moulin Rouge (2001)
  • The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (2002)
  • Unterwegs nach Cold Mountain (2003)
  • Die Frauen von Stepford (2004)
  • Verliebt in eine Hexe (2005)
  • Der Goldene Kompass (2007)
  • Australia (2008)
  • Meine erfundene Frau (2011)
  • Stoker (2013)
  • Grace of Monaco (2014)
  • Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (2014)
  • Königin der Wüste (2015)
  • Lion - Der lange Weg nach Hause (2016)
  • The Killing of a Sacred Deer (2017)

TV (Auswahl)

  • Skin Deep (1983)
  • Das Buschkrankenhaus (1984)
  • Australien-Express (1985)
  • Die Abenteuer eines Rennpferdes/Archers Abenteuer (1985)
  • Vietnam (1987)
  • Hemingway & Gellhorn (2012)
  • Big Little Lies (2017)

Discografie (Auszug)

  • Somethin' Stupid (Single) (2001)
  • Come What May (Single) (2001)
  • Eternity (Single) (2001)
  • My Way (Single) (2001)
  • One Day I'll Fly Away (Single) (2002)
  • Kiss/Heartbreak Hotel (Single) (2006)
  • Unusual Way (Single) (2009)
  • What's the Procedure (Single) (2013)

Auszeichnungen (Auswahl)

  • AACTA Award als beste Schauspielerin in einer Miniserie für "Vietnam" (1987)
  • Critic's Choice Movie Award als beste Hauptdarstellerin für "To Die For" (1995)
  • Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Film – Musical oder Komödie für "To Die For" (1995)
  • Blockbuster Entertainment Award als beliebteste Schauspielerin – Action/Adventure für "Batman Forever" (1996)
  • Blockbuster Entertainment Award als beliebteste Schauspielerin – Drama/Romance für Eyes Wide Shut" (2000)
  • Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Film – Musical oder Komödie für "Moulin Rouge" (2001)
  • Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Film – Drama für "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2002)
  • BAFTA Award als beste Hauptdarstellerin für "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2002)
  • Academy Award als beste Hauptdarstellerin für "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (2002)
  • Elle Women in Hollywood Icon Award (2002, 2008)
  • Elle Women in Hollywood Award als Frau des Jahres (2004)
  • Cinema for Peace Honorary Award für ihre Arbeit als UN-Sonderbotschafterin (2013)
  • AACTA Award als beste internationale Nebendarstellerin für "Lion: Der lange Weg nach Hause" (2016)
  • Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer TV-Miniserie für "Big Little Lies" (2018)

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