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Wifesharing: Das steckt hinter dem neuen Sex-Trend für Paare

Staffel 103.08.2017 • 14:54

Habt ihr schon einmal von "Wifesharing" gehört? Nein? Dann verraten wir euch, was es mit dem neuen Sextrend auf sich hat!

Ein Dreier gehört für viele Männer und Frauen zur Nummer-1-Sexfantasie. Rund ein Drittel der Frauen, so sagt es der Videoclip, wünschen sich, beim Sex von zwei Männern gleichzeitig verwöhnt zu werden. Wifesharing geht noch ein wenig weiter: Wie der englische Name sagt, handelt es sich dabei nicht um Gelegenheitssex, sondern um einen "Dreier mit Methode": Ein Mann teilt seine Ehefrau oder feste Freundin regelmäßig mit anderen Männern. Wir haben alle Fakten zum Sextrend und erklären, wie Wifesharing in der Praxis funktioniert.

Wifesharing – die Fakten

Wifesharing ist als sexuelle Spielart nicht neu – schon mit dem Beginn der sexuellen Revolution in den 1960er- und 1970er-Jahren begannen erste Paare, damit zu experimentieren. Derzeit entwickelt sich Wifesharing zu einem echten Trend, mit dem ansonsten glückliche Paare das Prickeln zurück in ihr Liebesleben holen möchten. Grundsätzlich geht es den wenigsten Paaren beim Wifesharing um den gezielten Tabubruch: Vor allem erhoffen sie sich neue Lust und neuen Schwung für ihre Partnerschaft – auch abseits vom Sexleben.

Wifesharing, Cuckolding, Swingen – wo liegen die Unterschiede?

Jeder, der sich mit dem Thema Wifesharing auseinandersetzt, stolpert früher oder später über den Begriff "Cuckolding". Ebenso gibt es offensichtliche Parallelen zum "Swingen", bei dem Mann und Frau in einer Beziehung ebenfalls Sex mit fremden Partnern haben. Wo liegen also die Unterschiede?

  • Cuckolding: Während beim Wifesharing der Mann meist am Sex seiner Partnerin mit einem anderen Mann beteiligt ist, bleibt er beim Cuckolding außen vor: Es erregt ihn, seine Frau beim gezielten Fremdgehen mit einem (meist dominanten) anderen Mann zu beobachten.
  • Swingen: Beim Swingen haben sowohl der Mann als auch die Frau regelmäßig Sex mit fremden Partnern. Anders als beim Wifesharing kommt es in der Regel aber nicht zum gemeinsamen Sex mit einem fremden Partner. Zudem ist es beim Wifesharing eher unüblich, dass der Mann Sex mit einer fremden Frau hat.

Was alle drei Varianten gemeinsam haben, ist die meist sehr enge Beziehung zwischen den Partnern: Obwohl sie regelmäßig Sex mit fremden Partnern haben, empfinden sie ihr Verhältnis – und ihren Sex – als besonders intim und vertrauensvoll.

Woher wissen wir, ob Wifesharing das richtige für uns ist?

Wie bei allen sexuellen Praktiken gilt auch beim Wifesharing: Nur wer es selbst ausprobiert, kann mit Sicherheit sagen, ob es ihm gefällt. Im Unterschied zum "klassischen" Dreier sind beim Wifesharing der Wifesharer und seine Partnerin immer in einer festen Beziehung, oft seit vielen Jahren. Damit die Beziehung durch die sexuellen Spielereien keinen Schaden nimmt, sollten – wie auch im Videoclip thematisiert – ein paar grundsätzliche Voraussetzungen gegeben sein:

  • Die Frau hat den klaren Wunsch, Sex mit einem fremden Mann oder mit zwei Männern gleichzeitig zu haben.
  • Der Mann findet es erregend, seine Frau mit einem anderen Mann zu teilen.
  • Der Mann empfindet keine Eifersucht gegenüber dem zweiten, hinzugezogenen Mann.
  • Es gibt klare Absprachen, was die Wünsche und Grenzen aller Partner angeht.

Einige Männer wollen ihrer Frau einfach nur beim Sex mit einem fremden Mann zuschauen, andere werden selbst mit aktiv. Es gibt also verschiedene Spielarten des Wifesharing, die je nach Situation und nach den individuellen Vorlieben praktiziert werden.

Wifesharing gleich Dreier – stimmt das?

Nicht immer: Ebenso gut kann es vorkommen, dass der Wifesharer seine Partnerin einfach beim Sex mit dem fremden Mann beobachtet. Eine weitere Variante des Wifesharing ist es, wenn die Partnerin Sex mit zwei fremden Männern gleichzeitig hat und dabei von ihrem Mann beobachtet wird. Was passiert und wie es passiert, bleibt also von Fall zu Fall dem Paar selbst überlassen – Hauptsache, alle haben ihren Spaß!